Metaplanet Aktie: Projekt Nova zündet!
Metaplanet treibt Bitcoin-Akkumulation trotz Verlusten voran, während eine drohende Index-Ausschlussregel der JPX die Strategie gefährdet. Das Unternehmen reagiert mit dem Aufbau operativer Geschäfte.

- Bitcoin-Bestand trotz Verlusten unter Einstiegskurs
- Put-Options-Verkäufe generieren Millionenprämien
- Ständige Aktienausgabe verwässert Rendite pro Aktie
- Projekt Nova soll operatives Geschäft aufbauen
Der Bitcoin-Kurs erholt sich. Das verschafft Metaplanet dringend benötigte Luft. Das Unternehmen treibt seine Krypto-Käufe aggressiv voran. Ein regulatorisches Risiko bedroht nun allerdings die gesamte Strategie.
Aktuell notiert die Kryptowährung bei rund 77.000 US-Dollar. Damit bleibt die Gesamtposition von Metaplanet unter Wasser. Der durchschnittliche Einstiegspreis über alle Käufe hinweg liegt bei gut 104.000 Dollar.
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Im ersten Quartal 2026 kaufte das Management günstiger ein. Für gut 405 Millionen Dollar flossen 5.075 Bitcoin in die Bilanz.
Eine spezielle Strategie federt die Verluste ab. Metaplanet verkauft besicherte Put-Optionen. Verfallen diese wertlos, kassiert die Firma die Prämie. Im letzten Quartal brachte das 18,6 Millionen Dollar ein. Dieser Puffer senkt die Anschaffungskosten rechnerisch um 3.900 Dollar pro Coin.
Die Verwässerung bremst
Parallel dazu läuft die Kapitalmaschine auf Hochtouren. Seit Mitte April kann der EVO Fund bis zu 100 Millionen neue Aktien zeichnen. Eine Schutzklausel verhindert vorerst die sofortige Ausübung. Der sogenannte mNAV-Multiplikator liegt aktuell bei 0,82. Er muss zwingend den Wert von 1,01 überschreiten.
Die ständige Ausgabe neuer Papiere hinterlässt Spuren. Die Bitcoin-Rendite pro Aktie brach im ersten Quartal auf 2,8 Prozent ein. Im Vorjahreszeitraum lag dieser Wert noch bei satten 33 Prozent. Die Verwässerung frisst das Wachstum der Bestände spürbar auf.
Projekt Nova als Rettungsanker
Das größte Risiko lauert abseits der Kurscharts. Die japanische Börse JPX prüft neue Index-Regeln. Unternehmen mit mehr als 50 Prozent Krypto-Anteil fliegen möglicherweise aus dem TOPIX. Für Metaplanet wäre das fatal. Die geplante Aufnahme im Oktober 2026 sollte massiv passives Kapital anlocken.
CEO Simon Gerovich reagiert prompt. Mit dem „Projekt Nova“ baut Metaplanet nun echte operative Geschäftsbereiche auf und investiert in japanische Krypto-Partner. Die Botschaft an die Börse: Metaplanet ist mehr als eine reine Holding-Hülle.
Im Mai legt das Management den nächsten Quartalsbericht vor. Dann rückt der Fortschritt beim Bestandsaufbau in den Fokus. Aktuell hält Metaplanet rund 40.000 Bitcoin. Bis zum Jahresende will das Unternehmen diese Summe mehr als verdoppeln. Fällt die rettende Index-Aufnahme ins Wasser, versiegt dafür eine zentrale Kapitalquelle.
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