Metaplanet Aktie: Richtungsfrage
Die Metaplanet-Aktie befindet sich in einer Seitwärtsphase mit kurzfristigen Verkaufssignalen, während der langfristige Aufwärtstrend intakt bleibt. Der nächste Quartalsbericht am 9. Februar 2026 wird entscheidend sein.

- Aktie notiert in enger Seitwärtshandelsspanne
- Kurzfristige Indikatoren signalisieren Verkaufsdruck
- Längerfristiger Aufwärtstrend bleibt bestehen
- Nächster Quartalsbericht am 9. Februar 2026
Die Metaplanet-Aktie hat nach starken Bewegungen zuletzt in eine enge Seitwärtsphase geschaltet. Kurzfristig dominieren technische Verkaufssignale, gleichzeitig sehen einige Marktbeobachter den übergeordneten Aufwärtstrend noch intakt. Wie lassen sich diese widersprüchlichen Signale einordnen?
Enge Handelsspanne trotz Schwankungen
Die Aktie schloss die jüngste Sitzung mit einem kleinen Plus bei 512 JPY, ein Anstieg von 0,39 % gegenüber 510 JPY am Vortag. Hinter der geringen Veränderung stand jedoch ein schwankungsreicher Handel: Die Spanne reichte von 496 JPY im Tief bis 516 JPY im Hoch.
Damit bewegt sich der Kurs in einer vergleichsweise engen Zone, in der Käufer und Verkäufer offenbar um die nächste Trendrichtung ringen. Versuche, sich nach oben abzusetzen, blieben bisher ohne nachhaltigen Erfolg.
Kurzfristig klar abwärtsgerichtet
Aus technischer Sicht befindet sich die Aktie kurzfristig in einem Abwärtstrend. Mehrere Indikatoren deuten auf anhaltenden Druck von der Verkäuferseite hin.
- Der Kurs notiert unter wichtigen kurzfristigen gleitenden Durchschnitten.
- Ein zusammengefasster Indikator-Mix generiert derzeit ein „Strong Sell“-Signal.
- Der jüngste Anlauf nach oben ab etwa 514 JPY scheiterte, der Kurs fiel bis zum Schlusskurs wieder zurück.
Dieses wiederholte Scheitern an höheren Niveaus unterstreicht, dass im aktuellen Bereich spürbarer Widerstand liegt.
Längerfristiger Trend noch intakt
Auf längere Sicht zeichnen einige Analysen jedoch ein anderes Bild. Demnach bleibt die Aktie in einem übergeordneten Aufwärtstrend, während die aktuelle Phase eher als Korrektur oder Konsolidierung gewertet wird.
Auf Tagesbasis nähert sich der Kurs wichtigen Unterstützungsbereichen, die sich aus längerfristigen gleitenden Durchschnitten und charttechnischen Marken ableiten. Diese Zonen könnten mittelfristig als Basis für einen neuen Aufwärtsimpuls dienen, falls sie halten.
Damit steht ein Spannungsfeld zwischen kurzfristig negativem Bild und einer potenziell robusten längerfristigen Struktur.
Wichtige Marken und Ausblick
Entscheidend für die weitere Entwicklung sind mehrere klar definierte Kursbereiche:
Unmittelbarer Widerstand:
Der jüngste Sitzungs-Höchstkurs bei 516 JPY sowie der Bereich um mittelfristige gleitende Durchschnitte bilden die ersten Hürden auf der Oberseite.Unmittelbare Unterstützung:
Auf der Unterseite gilt das Tagestief bei 496 JPY als erste Stütze, ergänzt durch Unterstützungen aus längerfristigen Durchschnitten und Chartmustern auf Tagesbasis.Bullisches Szenario:
Gelingt ein klarer Ausbruch über die aktuellen Widerstandsbereiche, rückt aus technischer Sicht die Zone um 640 JPY als nächstes Ziel in den Fokus.Bärisches Szenario:
Fällt der Kurs unter die genannten Unterstützungen, könnte sich der kurzfristige Abwärtstrend beschleunigen.
Diese technische Gemengelage spielt sich vor dem Hintergrund strategischer Entwicklungen im Krypto-Asset-Sektor ab. Pantera Capital erwartet für 2026 eine Konsolidierungswelle unter Unternehmen mit digitalen Asset-Treasuries und nennt Metaplanet dabei ausdrücklich als wichtigen globalen Akteur.
Konkreter nächster Fixpunkt ist der Veröffentlichungstermin für den nächsten Quartalsbericht: Am 9. Februar 2026 dürften neue Zahlen und Einblicke in die Strategie entscheidende Hinweise liefern, ob sich eher das kurzfristig negative oder das langfristig positive Szenario durchsetzt.
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