Metro digitalisiert die Gastronomie

Gastronomie läuft immer und damit auch der Lebensmittelgroßhandel. Allerdings sind auch die Gastronomen preisbewusster geworden. Sie kaufen nicht mehr unbedingt im Großhandel, sondern beim Discounter.

Diesem Trend will Metro-Chef Olaf Koch nun entgegenwirken, und zwar mit Hilfe der Digitalisierung. „Wir zünden die nächste Stufe bei der Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells im Großhandel.“ Seine zentrale Figur ist hier Deutschlandchef Thomas Storck. Ein Digitalexperte, der bereits im Silicon Valley gearbeitet hat.

Metro verbindet mit neuer Software

Storck baut eine neue Software auf. Hier werden alle Bereiche vom Kunden über den Außendienstmitarbeiter und die Fahrer mit verschiedenen Apps verbunden. Doch viele Gastronomie-Betriebe sind noch gar nicht vernetzt. 66 % von ihnen nicht mal online präsent. Ein echtes Problem in Deutschland. Doch auch hier kann Abhilfe geschaffen werden:

Metro baut RestaDer Großhändler Metro baut sich eine neue Handelsplattform auf. Erstmals werden Großhändler mit der Gastronomie-Kunden durch die Digitalisierung enger verzahnt. Ein Angebot, das sich für beide Seiten rechnet.urants kostenlos eine eigene Homepage auf. Auf Wunsch auch mit einem Online-Reservierungssystem. Das stößt auf reges Interesse in der Szene. Bereits mehr als 100.000 Betriebe haben dieses Angebot in den letzten 9 Monaten angenommen. In einem zweiten Schritt entwickelt Metro Programme, mit denen der Umsatz überwacht sowie geplant werden kann. Das erleichtert dann wiederum die Personalplanung.  Außerdem gibt es digitale Tools, die den Wareneinsatz und damit die Profitabilität einzelner Rezepte berechnen.

Im Gegenzug erhält Metro wichtige Daten seiner Kunden. So kann das Unternehmen auf Basis des Wareneinsatzes den Kunden individualisierte Angebote machen und gezielt Strategien für das Liefergeschäft entwickeln.

 

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