Micron Aktie: 41,5 Milliarden Dollar Umsatz
Micron Technology übertrifft mit 41,5 Milliarden Dollar Umsatz alle Erwartungen. Der KI-Boom und ausverkaufte HBM-Kapazitäten treiben das Wachstum an.

- Umsatzsprung auf 41,5 Milliarden Dollar
- HBM-Kapazitäten für 2026 komplett ausgebucht
- 16 mehrjährige Kundenverträge abgeschlossen
- Ausblick: 50 Milliarden Dollar Umsatz angepeilt
Micron Technology hat gerade Zahlen vorgelegt, die selbst in der KI-Euphorie herausstechen. Der Umsatz im dritten Fiskalquartal 2026 kletterte auf 41,5 Milliarden Dollar — mehr als viermal so viel wie im Vorjahreszeitraum. Der Markt reagierte prompt: Die Aktie notiert bei rund 1.010 Euro und hat seit Jahresbeginn bereits 275 Prozent zugelegt.
Zahlen, die Maßstäbe setzen
Das Wachstum kommt nicht von ungefähr. Microns Cloud-Sparte erzielte allein 13,8 Milliarden Dollar Umsatz — ein sequenzielles Plus von 78 Prozent. Die Bruttomarge lag bei 84,9 Prozent. Der operative Cashflow stieg auf 25,4 Milliarden Dollar, nach 4,6 Milliarden im Vorjahreszeitraum.
Für das laufende vierte Fiskalquartal peilt das Management rund 50 Milliarden Dollar Umsatz an — über den Erwartungen der Wall Street. Die Bruttomarge soll auf 86 Prozent steigen.
HBM als Wachstumsmotor
Hinter den Zahlen steckt ein klarer Treiber: Hochbandbreitenspeicher, kurz HBM. Diese Chips sind das Herzstück moderner KI-Prozessoren. Microns gesamte HBM-Kapazität für 2026 ist bereits ausverkauft — zu Festpreisen. Die Nachfrage nach HBM3E und HBM4 reicht bis 2027 und 2028.
CEO Sanjay Mehrotra investiert deshalb massiv in Technologie und Produktionskapazität. Das Ziel: die wachsende Nachfrage aus Rechenzentren bedienen, bevor Wettbewerber aufholen.
Langfristige Absicherung durch Kundenverträge
Besonders bemerkenswert ist Microns Strategie bei mehrjährigen Kundenverträgen. JPMorgan-Analyst Harlan Sur hob sein Kursziel an und verwies auf 16 unterzeichnete Langfristverträge — ausgehend von einem einzigen Fünfjahresvertrag. Diese Vereinbarungen umfassen definierte Preisspannen und sichern kumulierte Erlöse von rund 100 Milliarden Dollar zu Mindestpreisen. Die Bruttomargen lägen dabei laut Management deutlich über den Höchstmargen früherer Zyklen.
Micron beendet das Quartal mit 30,2 Milliarden Dollar in Kasse und Wertpapieren. Das Unternehmen zahlt am 21. Juli eine Quartalsdividende von 0,15 Dollar je Aktie. Der RSI von 60,6 signalisiert, dass die Aktie trotz des Laufs noch nicht überkauft ist — das 52-Wochen-Hoch von 1.103,80 Euro liegt rund neun Prozent entfernt.
Micron-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Micron-Analyse vom 30. Juni liefert die Antwort:
Die neusten Micron-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Micron-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 30. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Micron: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...



