Micron Aktie: Bonitäts-Upgrade
S&P stuft Microns Kreditwürdigkeit aufgrund der robusten Nachfrage nach KI-Speicherlösungen hoch. Die gesamte HBM-Kapazität für 2026 ist bereits ausverkauft.

- S&P hebt Bonität auf BBB-Stufe an
- Komplette HBM-Kapazität für 2026 ausverkauft
- Umsatzplus von 56,7% im ersten Quartal 2026
- Nächster Earnings-Call am 18. März 2026
Micron bekommt Rückenwind von einer Seite, die Investoren oft unterschätzen: den Ratingagenturen. S&P stuft die Kreditwürdigkeit auf „BBB“ hoch – und begründet das mit der robusten, KI-getriebenen Nachfrage nach Speicherchips. Was sagt das über die nächste Phase im KI-Zyklus aus?
S&P hebt auf „BBB“ an – KI ist der Treiber
Das Upgrade ist vor allem ein Vertrauenssignal in die finanzielle Entwicklung. S&P verweist auf die anziehende Nachfrage nach Speicherprodukten, die in KI-Infrastruktur eine Schlüsselrolle spielen. Denn moderne KI-Anwendungen brauchen enorme Rechenleistung – und damit auch leistungsfähigen Speicher.
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Besonders auffällig: Die Nachfrage nach High-Bandwidth Memory (HBM) ist so stark, dass laut Bericht Microns komplette HBM-Kapazität für 2026 bereits ausverkauft ist. Das ist wichtig, weil knappe Kapazitäten bei zentralen KI-Komponenten typischerweise die Preismacht verbessern – und damit auch die Margen stützen können.
Ausbau der Produktion – und starke Basis aus Q1
Um die Nachfrage längerfristig bedienen zu können, plant Micron einen mehrjährigen Ausbau der US-Fertigung. Ziel ist es, die Kapazitäten für HBM und DRAM hochzufahren und die Lieferkette stärker im Inland abzusichern. Hinter dieser Strategie steht ein klarer Gedanke: Wer verlässlich liefern kann, bleibt in einem engen Markt eher am Hebel.
Die jüngsten Zahlen liefern dafür die passende Ausgangslage. Im ersten Geschäftsquartal 2026 meldete Micron einen Umsatz von 13,64 Mrd. US-Dollar – ein Plus von 56,7% gegenüber dem Vorjahr. Gleichzeitig lag die Nettomarge bei 28,15%, zudem übertraf das Unternehmen die Analystenerwartungen beim Gewinn je Aktie. Für das zweite Quartal stellt Micron einen Gewinn je Aktie in der Spanne von 8,220 bis 8,620 in Aussicht.
Nächster Termin: Quartals-Call am 18. März
Für Anleger rückt damit ein konkretes Datum in den Mittelpunkt: Am Mittwoch, den 18. März 2026, will Micron den Earnings-Call zum zweiten Geschäftsquartal abhalten. Dort dürfte sich zeigen, ob die starke HBM-Dynamik auch tatsächlich in Preisniveau, Auslastung und Ergebnisentwicklung bestätigt wird – und wie belastbar der Ausblick im laufenden KI-Investitionszyklus bleibt.
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