Micron Aktie: Verbesserte Marktposition!

Microns HBM4-Produktion für 2026 ist komplett ausgebucht, die Nachfrage reicht bis 2027. Vor dem Quartalsbericht erreicht die Aktie ein neues Hoch, während Analysten ihre Kursziele deutlich anpassen.

Die Kernpunkte:
  • HBM4-Kapazitäten für 2026 und 2027 ausverkauft
  • Mehrere Banken erhöhen Kursziele auf bis zu 650 USD
  • Umsatz und Gewinn im letzten Quartal stark gestiegen
  • Große Investoren bauen ihre Positionen massiv aus

Microns HBM4-Kapazitäten für 2026 sind vollständig ausverkauft — und die Nachfrage reicht bereits weit ins Jahr 2027. Kurz vor den Quartalszahlen am 18. März zieht die Aktie kräftig an und markiert ein neues 52-Wochen-Hoch.

Analysten erhöhen die Messlatte

In den vergangenen 48 Stunden haben gleich mehrere Banken ihre Kursziele angehoben. Wells Fargo erhöhte sein Ziel von 410 auf 470 US-Dollar und bekräftigte das „Overweight“-Rating. Die Analysten modellieren einen potenziellen Spitzen-Gewinn je Aktie zwischen 50 und 60 US-Dollar, mit einem zyklischen Durchschnitt von 30 bis 40 US-Dollar. Wedbush und Susquehanna gingen noch weiter und setzten ihre Ziele auf 500 beziehungsweise 525 US-Dollar. Das höchste Kursziel auf dem Markt hält derzeit Aletheia mit 650 US-Dollar.

Hintergrund dieser Anpassungen ist die außergewöhnliche Angebotssituation bei High-Bandwidth Memory. HBM-Chips benötigen etwa dreimal so viel Wafer-Kapazität wie Standard-DRAM — der KI-Boom zieht damit nicht nur die HBM-Preise nach oben, sondern verknappt den gesamten Speichermarkt. Preise für bestimmte DRAM-Varianten stiegen zwischen Dezember 2025 und Januar 2026 um 75 Prozent. Analysten schätzen, dass der adressierbare HBM-Markt von 35 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf 100 Milliarden US-Dollar bis 2028 wachsen wird.

Zahlen und institutionelles Interesse

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026 erzielte Micron einen Umsatz von 13,6 Milliarden US-Dollar — ein Plus von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Nettogewinn kletterte von 1,9 auf über 5,2 Milliarden US-Dollar. Für den Q2-Bericht am Dienstag erwarten Analysten einen Umsatz von rund 19 Milliarden US-Dollar bei einem Gewinn je Aktie von 8,74 US-Dollar.

Institutionelle Investoren haben ihre Positionen zuletzt deutlich ausgebaut. David Teppers Appaloosa Management verdreifachte seinen Bestand im vierten Quartal 2025 auf 1,5 Millionen Aktien. Wellington Management erhöhte seinen Anteil im dritten Quartal um knapp 20 Prozent auf über 7,1 Millionen Aktien.

Trotz des enormen Kursanstiegs der vergangenen zwölf Monate liegt das Forward-KGV für das Geschäftsjahr 2026 bei rund 12 — ein Niveau, das die zyklische Natur des Speicherchip-Geschäfts widerspiegelt. Auf der Kapazitätsseite plant Micron ein neues Werk in Idaho, das Mitte 2027 die Produktion aufnehmen soll, gefolgt von einer zweiten Anlage im Jahr 2028. Das Gesamtinvestitionsvolumen für den HBM-Ausbau wird auf 200 Milliarden US-Dollar geschätzt.

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