Micron: Melius setzt Ziel auf 700 Dollar
Micron Technology profitiert von hoher KI-Nachfrage: Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch, Analysten heben Kursziele deutlich an.

- Neues 52-Wochen-Hoch erreicht
- Analysten erhöhen Kursziele massiv
- Kapazitäten bis 2027 ausverkauft
- Stromsparende HBM3E-Speicher gefragt
Die Nachfrage nach KI-Hardware treibt die Aktie von Micron Technology auf immer neue Höchststände. Am Montag schloss das Papier bei 445,25 Euro. Das markiert ein neues 52-Wochen-Hoch. Institutionelle Investoren steigen im großen Stil ein.
Im vergangenen Jahr kletterte der Kurs um rund 547 Prozent. Auf Monatssicht steht ein Plus von 58 Prozent. Analysten passen ihre Modelle entsprechend an. Melius Research ruft ein neues Kursziel von 700 US-Dollar aus.
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Analyst Ben Reitzes sieht einen strukturellen Wandel. KI-Modelle erfordern immer leistungsfähigere Hardware. Lynx Equity hebt das Kursziel auf 825 Dollar an. Auch UBS zieht nach. Die Schweizer Bank sieht den fairen Wert nun bei 535 Dollar. Grund dafür sind steigende Preise für DRAM- und NAND-Speicher.
Ausverkaufte Kapazitäten
Die Produktionskapazitäten für High-Bandwidth Memory und DDR5 sind laut Lynx bis 2027 faktisch ausverkauft. Die Folge: Neues Kapital fließt in den Markt. Der Wachstumsfonds ASG meldete am Montag eine neue Position. Dieser Einstieg trieb die Marktkapitalisierung über die Marke von 587 Milliarden Dollar.
Daten aus der Lieferkette bestätigen den massiven Ausbau. Der niederländische Ausrüster ASML hob kürzlich seine Umsatzprognose an. Im ersten Quartal stammten 51 Prozent aller neuen Ausrüstungsverkäufe von Herstellern von Speicherchips. Im Vorquartal lag dieser Anteil noch bei 30 Prozent.
Strategischer Vorteil im KI-Rennen
Micron liefert entscheidende Komponenten für große GPU-Plattformen. Die HBM3E-Speicher des Konzerns bieten einen hohen Datendurchsatz. Parallel dazu verbrauchen sie rund 30 Prozent weniger Strom als der Branchendurchschnitt. Das macht sie für KI-Beschleuniger unverzichtbar.
Das Management baut derzeit neue Fabriken in Idaho und New York. Engpässe bei modernen Speichermodellen dürften dennoch über das Jahr 2026 hinaus bestehen. Diese Knappheit ermöglicht Micron langfristige Verträge mit großen Cloud-Anbietern. Die historisch hohe Zyklik der Speicherbranche tritt damit vorerst in den Hintergrund.
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