Micron Technology Aktie: KI-Rückenwind
Micron Technology startet mit Rekordzahlen ins Fiskaljahr 2026. Der gesamte HBM-Bestand ist bereits ausverkauft, Analysten erwarten weiteres starkes Wachstum.

- HBM-Bestand für 2026 komplett ausverkauft
- Umsatz im ersten Quartal um 56,6 Prozent gestiegen
- Analysten korrigieren Gewinnschätzungen nach oben
- Potenzielle Herausforderung durch Nvidias neue Chips
Micron Technology nähert sich dem Quartalsbericht am 18. März 2026 mit bemerkenswert starker Ausgangslage. Der Speicherchiphersteller hat seinen gesamten HBM-Bestand für 2026 bereits zu festen Preisen und Mengen ausverkauft – ein klares Zeichen dafür, wie stark die KI-Infrastrukturwelle die Nachfrage nach Hochleistungsspeicher treibt.
Starke Zahlen, noch stärkere Erwartungen
Das erste Fiskaljahr-Quartal 2026 lieferte bereits beeindruckende Ergebnisse: Der Umsatz stieg um 56,6 Prozent auf 13,64 Milliarden Dollar. Das Cloud-Geschäft allein trug 5,28 Milliarden Dollar dazu bei – bei einer Bruttomarge von 66 Prozent. Der freie Cashflow erreichte mit 3,91 Milliarden Dollar einen Unternehmensrekord.
Für das zweite Fiskalquartal hat das Management selbst die Messlatte hoch gelegt: rund 18,7 Milliarden Dollar Umsatz, Bruttomargen nahe 68 Prozent und ein Non-GAAP-Gewinn je Aktie von bis zu 8,62 Dollar. Passend dazu haben Analysten in den vergangenen drei Monaten 24 Aufwärtsrevisionen für die Gewinnschätzungen vorgenommen – ohne eine einzige Abwärtskorrektur.
Citigroup hob das Kursziel zuletzt von 385 auf 430 Dollar an. Die Bank of America folgte mit einem Ziel von 400 Dollar und verwies dabei auf das robuste Preisumfeld im Speichermarkt.
Chancen und ein Risiko am Horizont
Micron treibt auch auf Produktseite voran: Das Unternehmen hat begonnen, Kundensamples seines neuen 256GB SOCAMM2 LPDRAM-Moduls auszuliefern – ein Baustein für Hochleistungsrechner im Rechenzentrumsumfeld.
Auf institutioneller Seite stockten Vanguard und State Street ihre Positionen zuletzt auf, während Capital International seine Beteiligung um 3,6 Prozent reduzierte.
Ein potenzieller Gegenwind bleibt zu beachten: Berichten zufolge könnte Nvidias kommender Vera-Rubin-Chip, der für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant ist, ausschließlich HBM von Wettbewerbern nutzen. Das wäre ein Dämpfer für Microns Position im lukrativsten Segment des KI-Speichermarkts.
Vor dem Quartalsbericht
Die Aktie hat seit Jahresbeginn rund 32 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei 354,50 Euro – nicht weit vom 52-Wochen-Hoch entfernt. Ob Micron am 18. März die hochgesteckten Erwartungen erfüllt, wird maßgeblich davon abhängen, ob die Umsatz- und Margenprognosen für das zweite Fiskalquartal tatsächlich erreicht werden. Die Latte liegt bei 18,7 Milliarden Dollar Umsatz – und die Analysten haben wenig Spielraum für Enttäuschungen eingepreist.
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