Microsoft Aktie: BNP Paribas legt beim Kursziel nach

Starkes Cloud- und Azure-Wachstum begleitet BNP Paribas’ höheres Kursziel; Microsoft verzichtet auf eine Nscale-Erweiterungsoption.

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Die Kernpunkte:
  • BNP Paribas setzt Kursziel auf 632 Dollar
  • Analyst bestätigt Einstufung „Outperform“
  • Microsoft Cloud wächst um 30 Prozent
  • Nscale-Erweiterungsoption bleibt ungenutzt

BNP Paribas hat am Dienstag das Kursziel für Microsoft von 604 $ auf 632 $ angehoben. Analyst Stefan Slowinski bestätigte nach den Quartalszahlen seine Einstufung „Outperform“. Damit verband das Analysehaus das höhere Kursziel mit einer unveränderten positiven Bewertung der Aktie.

Cloud-Geschäft wächst deutlich

Microsoft hatte am 28. Oktober für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 92,3 Milliarden $ gemeldet. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entsprach das nach Unternehmensangaben einem Zuwachs von 19 %.

Der Umsatz von Microsoft Cloud erreichte 63,9 Milliarden $ und legte damit im Jahresvergleich um 30 % zu. Für Azure meldete Microsoft ein Wachstum von 48 %. Auf diese Quartalsergebnisse folgte die Kurszielanhebung durch BNP Paribas.

Bestehender Nscale-Vertrag bleibt unberührt

Bei zusätzlich anmietbaren Rechenzentrumskapazitäten verzichtet Microsoft dagegen auf eine Erweiterungsmöglichkeit. Reuters berichtete am Donnerstag, das Unternehmen werde eine Option zur mehr als Verdopplung seiner bestehenden Kapazitätsvereinbarung mit Nscale in Texas nicht ausüben.

Die Entscheidung fiel dem Bericht zufolge bereits mehrere Monate zuvor. Sie betrifft die Erweiterungsoption, nicht aber den bestehenden Vertrag mit Nscale, der von dem Verzicht unberührt bleibt. Microsoft verzichtet demnach auf zusätzliche Kapazitäten aus dieser Option, ohne die bestehende Vereinbarung aufzugeben.

Auch im Verwaltungsrat steht eine Veränderung an. Emma N. Walmsley teilte dem Gremium am Mittwoch mit, dass sie bei der jährlichen Hauptversammlung am 8. Dezember nicht erneut zur Wahl antreten werde.

Bis zu diesem Termin bleibt Walmsley Mitglied des Verwaltungsrats. Microsoft erklärte, ihre Entscheidung beruhe nicht auf einer Meinungsverschiedenheit mit dem Management.

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