Microsoft Aktie: Jubiläumserfolg gefeiert!

Elon Musk verklagt Microsoft und OpenAI auf bis zu 134 Milliarden Dollar. Trotz des Rechtsstreits ziehen sich Leerverkäufer zurück und Analysten sehen deutliches Kurspotenzial.

Die Kernpunkte:
  • Musk klagt auf bis zu 134 Milliarden Dollar Schadenersatz
  • Leerverkäufer reduzieren ihre Positionen deutlich
  • Analysten sehen über 30 Prozent Kurssteigerungspotenzial
  • Microsoft zerschlägt großes Cyberkriminalitäts-Netzwerk

Elon Musk verschärft seinen Rechtsstreit mit Microsoft und OpenAI dramatisch. In neuen Gerichtsdokumenten fordert er bis zu 134 Milliarden Dollar Schadensersatz – ein Betrag, der selbst für den Tech-Riesen aus Redmond erhebliche Sprengkraft hätte. Die Aktie schloss am Freitag bei 456,66 Dollar, während gleichzeitig die Leerverkäufer ihre Positionen deutlich zurückfahren.

Die Dimensionen der Klage

Musks Anwälte beziffern die angeblich unrechtmäßigen Gewinne aus seiner Unterstützung für OpenAI auf 65,5 bis 109,4 Milliarden Dollar. Davon entfallen nach ihrer Rechnung 13,3 bis 25,1 Milliarden Dollar auf Microsoft. Der Vorwurf: OpenAI habe sich von seiner ursprünglichen Non-Profit-Mission entfernt, Microsoft habe dies begünstigt.

Die Gegenseite wehrt sich vehement. Sowohl OpenAI als auch Microsoft bezeichnen die Schadensberechnung als “erfunden”, “nicht nachvollziehbar” und “beispiellos”. Ein Bundesrichter wies jedoch bereits den Versuch beider Unternehmen zurück, einer Jury-Verhandlung zu entgehen. Der Prozess beginnt im April in Oakland, Kalifornien.

Bären ziehen sich zurück

Interessanterweise hat sich die Stimmung der Leerverkäufer merklich entspannt. Die Short-Positionen sanken im Dezember um 20,6 Prozent auf 52,9 Millionen Aktien – nur noch 0,7 Prozent der frei handelbaren Anteile. Die Eindeckungsquote liegt bei rund 2,5 Tagen. Trotz der rechtlichen Unsicherheit scheint also die Wette gegen Microsoft an Attraktivität zu verlieren.

Gleichzeitig punktet das Unternehmen mit seiner 35. Aktion gegen Cyberkriminalität. Am 14. Januar verkündete Microsoft die Zerschlagung des RedVDS-Netzwerks, das allein in den USA Schäden von 40 Millionen Dollar verursacht haben soll. In Zusammenarbeit mit deutschen Behörden und Europol wurde die Infrastruktur beschlagnahmt, über die täglich rund eine Million Phishing-Nachrichten an Microsoft-Kunden verschickt wurden.

Analysten sehen Aufwärtspotenzial

Die Wall Street bleibt unbeeindruckt von den juristischen Querelen. 95 Prozent der Analysten bewerten die Aktie positiv, das Konsens-Kursziel liegt bei 630 Dollar – 31 Prozent über dem aktuellen Niveau. Morgan Stanley setzt mit 650 Dollar sogar noch höher an, Wedbush gibt 625 Dollar aus. Barclays reduzierte das Ziel zwar von 625 auf 610 Dollar, hält aber an der Übergewichten-Empfehlung fest.

Am 28. Januar folgen die Quartalszahlen für das zweite Geschäftsquartal 2026. Erwartet wird ein bereinigter Gewinn je Aktie von 3,86 Dollar – ein Plus von 19,5 Prozent zum Vorjahr. In den vergangenen vier Quartalen übertraf Microsoft jeweils die Erwartungen.

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