Microsoft Aktie: Kapitalausgaben auf 190 Milliarden Dollar

Microsoft baut seine Hardware-Sparte massiv um. Der Softwarekonzern bringt neue Surface-Modelle speziell für lokale Künstliche Intelligenz auf den Markt. Diese Strategie kostet viel Geld. Das treibt die Ausgaben des Unternehmens in beispiellose Höhen.

Die neuen Surface-Laptops und Pro-Modelle richten sich gezielt an Firmenkunden. Sie nutzen Intels Core Ultra Series 3 Prozessoren. Damit können Unternehmen KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät berechnen. Sie brauchen dafür keine ständige Cloud-Verbindung. Später im Jahr 2026 folgen Versionen mit Qualcomm-Chips. Das soll die lokale KI-Leistung deutlich steigern. Das Ziel: geringere Infrastrukturkosten für große Firmen.

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Explodierende Infrastrukturkosten

Diese Hardware-Offensive begleitet ein massiver Ausbau der Rechenzentren. Das Management hat die Prognose für die Kapitalausgaben drastisch angehoben. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Microsoft nun mit Investitionen von rund 190 Milliarden US-Dollar. Zuvor lag die Schätzung bei 150 Milliarden Dollar. Ein Großteil fließt in neue KI-Datenzentren.

Das operative Geschäft fängt diese Summen bisher ab. Im abgelaufenen Quartal stieg der Umsatz auf knapp 83 Milliarden Dollar. Das Cloud-Geschäft rund um Azure wächst konstant weiter.

Parallel dazu meldet Microsoft einen Erfolg im Sicherheitsbereich. Die konzerneigene Eingreiftruppe hat das kriminelle Netzwerk „Fox Tempest“ zerschlagen. Die Gruppe half Erpresser-Banden bei der Verbreitung von Schadsoftware. Microsoft sperrte daraufhin über 1.000 kompromittierte Zertifikate.

Abwartende Haltung an der Börse

Investoren wägen die starken Zahlen gegen die hohen Ausgaben ab. Die Microsoft-Aktie notiert aktuell bei 360,25 Euro. Auf Wochensicht steht ein leichtes Plus von gut vier Prozent auf der Tafel. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier allerdings ein Minus von knapp elf Prozent.

Analysten sehen langfristig Potenzial in der Partnerschaft mit OpenAI. Einige Experten rufen Kursziele von über 600 US-Dollar auf. Anfang Juni blickt der Markt nach San Francisco. Dort startet die Entwicklerkonferenz Build 2026. Microsoft wird dort neue Software-Agenten präsentieren, die komplexe Arbeitsabläufe künftig selbstständig steuern.

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