Microvast Aktie: Institutionelle greifen zu
Großinvestoren wie Vanguard bauen ihre Positionen bei Microvast aus, während die Leerverkäufe deutlich sinken. Die Aktie gewinnt stark, doch Analysten bleiben aufgrund operativer Verluste skeptisch.

- Leerverkäufe sinken um fast ein Fünftel
- Vanguard und Goldman Sachs stocken Anteile auf
- Aktie legt deutlich über 20 Prozent zu
- Analysten bewerten Titel weiterhin negativ
Während Analysten weiter zur Vorsicht mahnen, positionieren sich große Adressen neu bei Microvast. Die Leerverkäufer ziehen sich deutlich zurück, während Schwergewichte wie Vanguard ihre Anteile aufstocken. Das sorgt für Bewegung in einem Sektor, der zuletzt unter erheblichem Druck stand.
Leerverkäufer ziehen sich zurück
Die Skepsis am Markt scheint zu bröckeln. Bis Ende März sank das Short Interest um 19,1 Prozent. Aktuell sind rund 21,4 Millionen Aktien leerverkauft, was einem Anteil von 11,7 Prozent entspricht.
Leerverkäufer bräuchten knapp drei Tage, um ihre Positionen bei aktuellem Volumen glattzustellen. Parallel dazu zeigen institutionelle Investoren verstärktes Interesse. Größen wie Vanguard und Goldman Sachs haben ihre Bestände zuletzt ausgebaut.
Insgesamt befinden sich nun etwa 20,7 Prozent der Anteile in den Händen professioneller Anleger. An der Börse kommt diese Entwicklung an. Die Aktie legte heute um 7,67 Prozent auf 1,68 Euro zu. Innerhalb einer Woche verbuchte das Papier ein Plus von über 20 Prozent.
Fundamentale Skepsis bleibt
Trotz der Käufe durch Großanleger bleibt das fundamentale Bild getrübt. Im vierten Quartal verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 0,11 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 96,4 Millionen US-Dollar. Analystenhäuser wie Zacks oder Weiss Ratings stufen den Titel weiterhin als Verkaufskandidaten ein.
Das Zusammenspiel aus sinkenden Short-Wetten und steigendem institutionellen Interesse bestimmt derzeit das Geschehen. Mit einem RSI von über 82 gilt das Papier technisch als überkauft. Eine Bestätigung des Aufwärtstrends hängt nun davon ab, ob Microvast die operativen Verluste in den nächsten Berichten signifikant reduzieren kann.
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