Microvast Aktie: Kampf der Giganten!

Microvast meldet erstmals positiven EBITDA bei starkem Umsatzwachstum, verzeichnet jedoch weiterhin hohe Nettoverluste. Analysten sind gespalten zwischen 70% Kursziel und Abwärtsprognosen.

Die Kernpunkte:
  • Erstmals positiver bereinigter EBITDA erreicht
  • Umsatzwachstum von 21,6% im dritten Quartal
  • Gespaltene Analystenmeinungen mit extremen Kurszielen
  • Hohe Short-Quote von 13,8 Prozent bei Aktien

Die Batterietechnologie-Firma Microvast steht derzeit im Zentrum eines erbitterten Machtkampfes. Während die einen auf einen Kurssprung von über 70 Prozent setzen, sehen andere das Papier bereits im Abwärtssog. Wer hat recht in diesem Nervenspiel?

Wachstum gegen Verluste

Auf den ersten Blick überzeugt Microvast mit beeindruckenden Zahlen: Der Umsatz wächst seit Jahren konstant zweistellig, im dritten Quartal 2025 legte er um 21,6 Prozent auf 123 Millionen Dollar zu. Noch wichtiger: Das Unternehmen meldete erstmals einen positiven bereinigten EBITDA – für viele Investoren ein klares Signal, dass die Profitabilität in Reichweite kommt.

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Doch der Teufel steckt im Detail. Trotz des Umsatzbooms verbucht Microvast weiterhin einen Nettoverlust von 128 Millionen Dollar. Hier prallen zwei Welten aufeinander: das enorme Wachstumspotenzial der Batteriebranche gegen die harte Realität der Zahlen.

Analysten-Schlacht entbrannt

Die Spaltung unter den Marktexperten könnte kaum größer sein. Während einige Analysten ein Kursziel von 6 Dollar sehen – was einem Plus von 70 Prozent entspräche – halten andere Konservative das Papier für überbewertet und prophezeien einen Rückgang auf 3 Dollar. Diese extreme Bandbreite spiegelt die Unsicherheit wider, die Microvast umgibt.

Ein zusätzlicher Zündstoff: Ganze 13,8 Prozent der Aktien sind leerverkauft. Diese hohe Short-Quote könnte bei positiven Nachrichten zu einem explosiven Short-Squeeze führen – oder bei Rückschlägen den Abwärtsdruck verstärken.

Wende oder Wendepunkt?

Nach einem atemberaubenden 276-Prozent-Jahr steht Microvast an einem Scheideweg. Die Aktie notiert zwar rund 45 Prozent unter ihrem Jahreshoch, aber immer noch fast 30 Prozent im Plus seit Jahresbeginn. Der jüngste leichte Aufwärtstrend deutet darauf hin, dass Investoren der positiven EBITDA-Entwicklung zunächst Vertrauen schenken.

Die entscheidende Frage bleibt: Kann Microvast den Wachstumskurs halten und gleichzeitig die roten Zahlen tilgen? Die Antwort darauf wird nicht nur über den Aktienkurs, sondern über die Zukunft des gesamten Unternehmens entscheiden.

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