Millicom: 3,00 Dollar Dividende in vier Raten

Millicom verbindet Wachstum und Kapitalrückführung. Nach der Hauptversammlung rücken Dividende, Aktienrückkauf und die jüngste Integration in Kolumbien enger zusammen. Für Anleger ist das eine klare Botschaft: Der Konzern will nicht nur wachsen, sondern auch Geld zurückgeben.
Dividende und Rückkauf beschlossen
Die Aktionäre haben eine Dividende von 3,00 US-Dollar je Aktie gebilligt. Sie soll in vier gleichen Raten ausgezahlt werden, beginnend Mitte Juli und dann im Oktober, Januar und April.
Hinzu kommt ein neues Aktienrückkaufprogramm. Zusammen mit der Billigung des Jahresabschlusses 2025 zeigt das, wie stark der Vorstand die Kapitalstruktur auf Effizienz trimmen will. Auch der Aufsichtsrat bleibt weitgehend unverändert: Acht Direktoren wurden wiedergewählt, Maxime Lombardini bleibt Vorsitzender. KPMG wurde erneut als Abschlussprüfer bestellt.
Operatives Geschäft liefert Rückenwind
Der eigentliche Treiber liegt im Geschäft. Im ersten Quartal stiegen die organischen Serviceerlöse um 4,9 Prozent auf rund 1,99 Milliarden US-Dollar. Das bereinigte operative Ergebnis vor Abschreibungen legte kräftig auf 857 Millionen US-Dollar zu. Die Marge lag bei 43,2 Prozent.
Besonders auffällig war der freie Cashflow: Mit 225 Millionen US-Dollar erreichte Millicom hier einen Rekordwert. Das gibt dem Unternehmen Spielraum für Ausschüttungen und Investitionen zugleich. Kein Wunder, dass der Konzern diese Kennzahl in den Vordergrund stellt.
Kolumbien wird zum Schlüsselmarkt
Strategisch gewinnt Kolumbien an Gewicht. Millicom hat die restlichen 32,5 Prozent an Coltel übernommen und hält den Anbieter nun komplett. Damit wächst die Kontrolle über einen Markt, in dem das Unternehmen den Ausbau des Netzes beschleunigen und die 5G-Infrastruktur vorantreiben will.
Coltel trug im ersten Quartal etwa 243 Millionen US-Dollar zu den Serviceerlösen bei. Beim bereinigten EBITDA kamen rund 33 Millionen US-Dollar zusammen. Parallel dazu belasten Umbaukosten das Ergebnis: Im ersten Quartal fielen dafür etwa 70 Millionen US-Dollar an, für den Rest des Jahres rechnet Millicom mit weiteren 100 Millionen US-Dollar.
Für 2026 peilt der Konzern mindestens 900 Millionen US-Dollar freien Cashflow an und eine Nettoverschuldung von rund 2,5-fach EBITDA zum Jahresende. Die Aktie schloss am Dienstag bei 84,11 US-Dollar, die Marktkapitalisierung lag bei etwa 14,09 Milliarden US-Dollar. Damit richtet sich der Blick jetzt auf die Umsetzung: Wie viel der operative Schwung in Kolumbien und im Rest des Konzerns tatsächlich in nachhaltigen Cashflow übersetzt wird, entscheidet über den Spielraum für die nächsten Ausschüttungen.
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