Mkango Resources Aktie: Spreadex fällt unter drei Prozent
Mkango-Aktie fällt trotz US-Expansionsplänen: Spreadex senkt Beteiligung auf 2,99 Prozent, während HyProMag die Produktion in Texas vorbereitet.

- Spreadex-Anteil sinkt unter Meldeschwelle
- Kursverlust von 3,6 Prozent am Mittwoch
- Texas-Werk startet 2027 mit 20 Tonnen
- DFC-Förderung für Malawi-Projekt gesichert
Mkango Resources kämpft an der Börse gegen anhaltenden Abwärtsdruck. Trotz operativer Fortschritte bei Recycling-Projekten in den USA drückt die Marktstimmung den Kurs weiter nach unten. Nun sorgt eine Veränderung im Aktionärskreis für zusätzliche Bewegung.
Die Aktie verlor am Mittwoch deutlich an Boden. Der Kurs sank um 3,60 Prozent auf 0,4280 Euro. Damit notiert das Papier nun etwa 21 Prozent unter seinem langfristigen Durchschnitt der letzten 200 Tage.
Parallel dazu hat der Finanzdienstleister Spreadex Ltd. seine Position verringert. Die Beteiligung sank unter die Meldeschwelle von drei Prozent auf nun 2,99 Prozent. Die Firma kontrolliert damit aktuell rund 11,6 Millionen Stimmrechte an dem Rohstoffspezialisten.
Expansion in den USA
Operativ meldet das Unternehmen Fortschritte bei seiner US-Tochter HyProMag. Das Management bereitet die Inbetriebnahme erster Produktionsanlagen in Texas für die erste Jahreshälfte 2027 vor. Die Fabrik soll jährlich bis zu 20 Tonnen Magnetblöcke verarbeiten.
Das Material stammt anfangs aus bestehenden Recycling-Anlagen in Deutschland und Großbritannien. Ab 2028 plant Mkango die Kapazitäten zu erweitern und eine eigene Recycling-Sektion in den USA zu integrieren. Das Ziel ist eine geschlossene lokale Lieferkette für Seltene Erden.
Das Vorhaben genießt politische Unterstützung. Für das Songwe-Hill-Projekt in Malawi sicherte sich Mkango eine Finanzierung von 4,6 Millionen US-Dollar durch die US-Entwicklungsbehörde DFC. Diese Mittel fließen direkt in die finale technische Planung des Bergbauprojekts, um die Versorgung der geplanten Anlagen sicherzustellen.
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