Mologen zieht Bilanz

Das Unternehmen für Biotechnologie Mologen setzt große Hoffnungen auf das Präparat MGN1703, auch bekannt unter dem Freinamen Lefitolimod. Erst vor wenigen Tagen verkündete man eine Ausweitung der Studie.

© Pixabay
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Im vergangenen Geschäftsjahr gelang es dem Unternehmen, alle Zielsetzungen zu erreichen und die Produktpalette planmäßig weiterzuentwickeln. Lefitolimod nahm dabei einen wichtigen Platz ein, insgesamt wurden drei klinische Studien hierzu weitergeführt.

Wird Lefitolimod ein neuer Blockbuster?

Mologen sieht in diesem Präparat ein außergewöhnliches Produkt, das durchaus das Potenzial für einen künftigen Blockbuster habe. Vorrang hat deshalb das Vorhaben, die Marktreife für Lefitolimod bei der Diagnose Krebs zu erlangen. Zugleich soll die Wirksamkeit des Präparates bei der Diagnose HIV weiter untersucht werden.

EBIT erwartungsgemäß schwächer

Im letzten Geschäftsjahr verzeichnete Mologen erwartungsgemäß keine wesentlichen Umsätze. Die Kosten für Forschung und Entwicklung stiegen von 13,3 Mio. Euro im Vorjahr auf 16,8 Mio. Euro. Dementsprechend sank das operative Ergebnis von -17,1 Mio. Euro im Vorjahr auf -20,5 Mio. Euro.

Durch eine im letzten Jahr durchgeführte Kapitalerhöhung mit einem Erlös von 28,3 Mio. Euro erhöhten sich die liquiden Mittel zum Jahresende auf 24,6 Mio. Euro. Das Eigenkapital lag damit zum Jahresende bei 19,5 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote erreichte 74%.

Für das laufende Geschäftsjahr liegen die Erwartungen für das Jahresergebnis unter denen des Vorjahres. Die Mittel für Forschung und Entwicklung werden voraussichtlich höher als im Vorjahr ausfallen und sich entsprechend auf das Ergebnis auswirken. Der Fokus liegt weiter auf der Entwicklung von Lefitolimod, Ergebnisse (Impulse-Lungenkrebsstudie und TEACH-Studie) werden dabei für 2017 erwartet.

160322 Mologen

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