Monsanto muss zahlen

Und nicht gerade wenig. Denn ein Geschworenengericht in Kalifornien hat die Bayer-Tochter Monsanto zu einer dreistelligen Millionenstrafe verurteilt.

Den Schadenersatz in Höhe von 289 Millionen Dollar bekommt ein an Krebs erkrankter Schädlingsbekämpfer in einem Prozess um glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel.

289 Millionen Dollar Strafe

Das Geschworenengericht entschied am Freitag, dass die Bayer-Tochter es versäumte, den Mann und andere Verbraucher vor den Krebsrisiken seiner Unkrautvernichter zu warnen und daher jetzt Strafe zahlen muss.

Monsanto dementiert

Monsanto kündigte Berufung gegen das Urteil an. In einer Erklärung heißt es, die Produkte hätten “eine 40-jährige Geschichte der sichere Anwendung” und seien weiterhin ein “wichtiges, wirksames und sicheres Mittel” für die Nutzer. Monsanto-Vizepräsident Scott Partridge sagte zudem: “Die Geschworenen haben eine falsche Entscheidung getroffen.”

Monsanto-Vizepräsident Scott Partridge sagte ausserdem vor dem Gericht in San Francisco zu Journalisten: “Die Geschworenen haben eine falsche Entscheidung getroffen.” Das Urteil ändere “nicht die wissenschaftlichen Befunde”, die Glyphosat als harmlos beurteilten. Denn mehr als 800 Studien belegen, dass Glyphosat nicht krebserregend sei. Unter ihnen sind Bewertung der US-Umweltbehörde EPA, der Nationalen Gesundheitsinstitute und anderer Behörden weltweit.

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