Monument Mining Aktie: Kosten-Schock im Endspurt?
Für das Geschäftsjahr 2026 meldet Monument Mining 68,80 Millionen US-Dollar Nettogewinn; im Schlussquartal steigen die Förderkosten.

- Jahresumsatz von 165,72 Millionen US-Dollar
- Nettogewinn je Aktie: 0,20 US-Dollar
- Schlussquartal mit 37,05 Millionen US-Dollar Umsatz
- Cash-Kosten je Unze auf 1.433 US-Dollar gestiegen
Monument Mining hat die Finanzergebnisse für das zum 30. Juni beendete Geschäftsjahr 2026 vorgelegt. Das Bergbauunternehmen erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen Bruttoumsatz von 165,72 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich stand dabei ein Nettogewinn von 68,80 Millionen US-Dollar, was einem Ergebnis von 0,20 US-Dollar je Aktie entspricht.
Mit diesem Jahresergebnis festigte der Goldförderer seine Ertragskraft über die gesamten zwölf Monate hinweg. Das operative Geschäft lieferte über weite Strecken solide Beiträge, womit das Unternehmen seine Position im laufenden Bergbausektor behaupten konnte.
Solide Liquidität für laufende Projekte
Die verbesserte Ertragslage schlägt sich auch in der Bilanzstruktur nieder. Zum Abschluss des Geschäftsjahres verfügte Monument Mining über liquide Barmittelreserven von 109,56 Millionen US-Dollar.
Diese Reserven verschaffen dem Management finanziellen Handlungsspielraum. Sie dienen als Puffer für operative Schwankungen und bilden das finanzielle Fundament für anstehende Entwicklungsschritte im Projektportfolio.
Dämpfer im vierten Quartal
Im Gegensatz zum profitablen Gesamtjahr verlief der Abschluss des Berichtszeitraums jedoch spürbar verhaltener. Zum Ende des Geschäftsjahres trübten nachlassende Erlöse und verringerte Produktionsvolumina die Zwischenbilanz des Unternehmens ein.
Im vierten Geschäftsquartal erzielte Monument Mining eine Goldförderung von 9.902 Unzen. Der Quartalsumsatz ging dabei im Vorjahresvergleich von 39,63 Millionen US-Dollar auf 37,05 Millionen US-Dollar zurück.
Auch auf der Kostenseite verschärften sich die Bedingungen gegen Ende des Geschäftsjahres deutlich. Während die Cash-Kosten über das gesamte Geschäftsjahr bei durchschnittlich 1.243 US-Dollar je Unze lagen, kletterten sie im vierten Quartal auf 1.433 US-Dollar je Unze – nach lediglich 701 US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
Die Verdopplung der Förderkosten im Quartalsvergleich verdeutlicht den Kostendruck, dem die Förderaktivitäten zuletzt ausgesetzt waren. Steigende Förderaufwendungen belasten die Marge unmittelbar und schmälern die Profitabilität der geförderten Unzen spürbar.
Ausbau der Liegenschaften im Fokus
Strategisch richtet Monument Mining den Blick nun nach vorn. Das Unternehmen beabsichtigt, die Produktion am Standort Selinsing stabil zu halten und gleichzeitig die Explorationsaktivitäten zu intensivieren. Parallel dazu soll das Projekt Murchison weiter vorangetrieben werden. Formell reichte die Gesellschaft die jährlichen Finanzunterlagen samt Bestätigungen von Vorstand und Finanzchef ein.
An den Märkten blieb die Stimmung für den Wert zuletzt gedämpft. Am gestrigen Donnerstag schloss die Aktie bei 0,5290 Euro, was einem Tagesverlust von 1,5 Prozent entspricht. Seit Beginn des Jahres summieren sich die Kursverluste damit auf 30 Prozent.
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