Mosaic Aktie: Quartalsverlust schockt
Mosaic verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen Nettoverlust von 257,6 Millionen Dollar und streicht die Phosphat-Produktionsprognose für das laufende Jahr.

- Nettoverlust von 257,6 Millionen Dollar
- Umsatz steigt auf knapp 3 Milliarden Dollar
- Phosphat-Produktionsprognose komplett zurückgezogen
- Aktie fällt vorbörslich um 6,74 Prozent
Rote Zahlen, gestrichene Produktionsziele und ein Kursrutsch im vorbörslichen Handel — Mosaics Q1-Zahlen für 2026 hinterlassen einen bitteren Nachgeschmack.
Unterm Strich steht ein Nettoverlust von 257,6 Millionen Dollar, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn von 238,1 Millionen Dollar verbucht worden war. Je Aktie ergibt das ein Minus von 0,81 Dollar gegenüber einem Plus von 0,75 Dollar im ersten Quartal 2025. Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch Sonderposten in Höhe von 323 Millionen Dollar vor Steuern — darunter Abschreibungen von 442 Millionen Dollar im Zusammenhang mit der Stilllegung der brasilianischen Werke in Araxá und Patrociño.
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Umsatz steigt, Gewinn kollabiert
Auf den ersten Blick überrascht das Umsatzwachstum: Die Erlöse kletterten auf knapp 3,0 Milliarden Dollar, nach 2,62 Milliarden Dollar im ersten Quartal 2025. Doch dieser Anstieg konnte das operative Bild nicht retten. Das bereinigte EBITDA sank auf 416 Millionen Dollar, verglichen mit 544 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte Gewinn je Aktie fiel auf magere 0,05 Dollar — weit unter den 0,49 Dollar aus dem Vergleichsquartal.
Produktionsguidance gestrichen
Besonders brisant: Mosaic hat die Phosphat-Produktionsprognose für das laufende Jahr vollständig zurückgezogen, während das Unternehmen seinen Betriebsplan für die zweite Jahreshälfte neu ausrichtet. Erste Schritte zur Drosselung der Produktion in Louisiana und Bartow sind bereits eingeleitet, zusätzlich werden Kapazitäten in Brasilien zurückgefahren. Die Investitionsplanung für 2026 wurde auf 1,25 Milliarden Dollar angepasst.
Im vorbörslichen Handel an der NYSE gaben die Aktien daraufhin um 6,74 Prozent auf 20,70 Dollar nach. Ein deutliches Signal, dass Anleger die Kombination aus Verlust, Sonderbelastungen und fehlendem Ausblick als erheblich einschätzen.
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