Mowi: 293 Millionen für Torghatten-Farms
Mowi erweitert Produktion durch Übernahmen und hält an 600.000-Tonnen-Ziel fest, während Analysten Kursziele senken.

- Übernahme norwegischer Meerwasserfarmen abgeschlossen
- Jahresproduktion von 600.000 Tonnen angestrebt
- Analysten senken Kursziele, raten aber zum Kauf
- Rechtlicher Erfolg in Großbritannien erzielt
Mowi steuert auf die Veröffentlichung seiner Quartalszahlen Mitte Mai zu. Der Lachsproduzent festigt seine Marktposition durch gezielte Zukäufe, während Analysten ihre Erwartungen anpassen. Das Unternehmen verfolgt konsequent das Ziel einer Jahresproduktion von 600.000 Tonnen.
Zukauf in Norwegen abgeschlossen
Ende April schloss Mowi die Übernahme von Meerwasserfarmen von Torghatten Aqua ab. Der Kaufpreis betrug 293 Millionen Norwegische Kronen. Diese Integration soll die jährliche Produktion um etwa 4.500 Tonnen steigern. Experten erwarten dadurch einen leichten Zuwachs beim Gewinn je Aktie. Parallel dazu erhielt Mowi eine Beteiligung von gut 33 Prozent zurück.
Währungsdruck belastet die Stimmung
Das Marktumfeld bleibt herausfordernd. Die Aktie steht aktuell bei 18,41 Euro. Seit Beginn des Jahres verzeichnet das Papier ein Minus von rund 11,5 Prozent. Analysten von Norne Securities senkten ihr Kursziel auf 250 Norwegische Kronen. Arctic Securities passte das Ziel ebenfalls auf 242 Kronen an. Beide Institute halten jedoch an ihrer Kaufempfehlung fest. Sie begründen die Anpassungen mit Währungsschwankungen und neuen Preisschätzungen für Lachs.
Rechtliche Hürden und Tierwohl
In Großbritannien erzielte die Branche einen Etappensieg vor Gericht. Ein Tribunal lehnte eine Schadensersatzklage über 382 Millionen Pfund ab. Die Richter kritisierten die Unverhältnismäßigkeit der Kosten im Vergleich zur möglichen Entschädigung. Derweil weist Mowi Vorwürfe zum Tierwohl an schottischen Standorten zurück. Interne Kontrollen bescheinigten den Beständen einen exzellenten Gesundheitszustand.
Die Ergebnisse für das erste Quartal erscheinen Mitte Mai. Im Anschluss folgt eine Präsentation für Investoren in Oslo. Dort wird das Management die Strategie zur Erreichung der Produktionsziele weiter präzisieren.
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