MP Materials Aktie: Rückenwind aus Washington

MP Materials profitiert von erweiterten US-Strategien für kritische Mineralien, obwohl ein Konkurrent Regierungsgelder erhält. Analysten bleiben optimistisch, während Insider ihre Positionen reduzieren.

Die Kernpunkte:
  • US-Regierung investiert Milliarden in Konkurrenten
  • Aktienkurs steigt über fünf Prozent an
  • Signifikante Verkäufe durch Insider und Großinvestor
  • Analysten sehen weiterhin deutliches Aufwärtspotenzial

MP Materials profitiert am Sonntag überraschend von Nachrichten aus Washington – obwohl frische Regierungsgelder eigentlich an einen direkten Konkurrenten fließen. Die Trump-Administration weitet ihre Strategie für kritische Mineralien massiv aus, was die Aktie im frühen Handel um über 5 Prozent klettern ließ. Anleger feiern das klare politische Signal für den Sektor, doch die Wettbewerbssituation könnte sich langfristig zuspitzen.

Der Sektor erhält Bestätigung

Auslöser des Kursanstiegs ist ein Bericht über ein 1,6 Milliarden Dollar schweres Investitionspaket der US-Regierung für das Unternehmen USA Rare Earth. Washington plant demnach, eine 10-prozentige Beteiligung an dem Konkurrenten zu erwerben. Der Markt interpretiert diesen Schritt als erneuten Beweis dafür, dass der Aufbau einer heimischen Lieferkette für Seltene Erden höchste Priorität genießt.

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Für MP Materials ist dieses Muster bekannt: Bereits im Juli 2025 wurde das Verteidigungsministerium durch eine ähnliche öffentlich-private Partnerschaft zum größten Anteilseigner des Unternehmens. Die neue Investition schafft nun zwar langfristig einen zweiten staatlich gestützten Akteur, bestätigt aber gleichzeitig die strategische Bedeutung der gesamten Branche. MP Materials bleibt vorerst der einzige operativ tätige kommerzielle Produzent in den USA.

Insider nutzen die Gunst der Stunde

Während die politische Unterstützung für Fantasie sorgt, zeigen offizielle Meldungen auf der Verkäuferseite Bewegung. Die schottische Investmentfirma Baillie Gifford reduzierte ihre Position im dritten Quartal 2025 deutlich um rund 27 Prozent. Zwar hält der Investor weiterhin Aktien im Wert von etwa 64 Millionen Dollar, der Abbau ist jedoch signifikant.

Auch Unternehmensinsider trennten sich zuletzt von Papieren. In den vergangenen 90 Tagen summierten sich die Insider-Verkäufe auf knapp 63 Millionen Dollar. Darunter fällt auch eine Transaktion des Chefsyndikus vom 20. Januar, der Aktienkurse von über 68 Dollar nutzte. Solche Verkäufe sind im Rahmen von Vergütungsplänen nicht unüblich, dämpfen jedoch oft kurzfristig das Kurspotenzial.

Analysten heben Daumen

Ungeachtet der Insider-Aktivitäten bleibt die Stimmung an der Wall Street konstruktiv. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 78,91 Dollar, was vom aktuellen Niveau aus ein Potenzial von rund 14 Prozent impliziert. Rückenwind gab es zuletzt durch Analystenkommentare:
* William Blair startete die Bewertung im Januar mit „Outperform“.
* Morgan Stanley stufte den Titel im Dezember auf „Overweight“ hoch.
* Bank of America hält an einem ambitionierten Ziel von 112 Dollar fest.

Der nächste wichtige Impuls wird am 19. Februar 2026 erwartet. Dann legt MP Materials die Zahlen für das vierte Quartal vor. Analysten rechnen fest mit einer operativen Wende: Für das Geschäftsjahr 2026 wird ein deutlicher Sprung in die Gewinnzone mit einem Ergebnis je Aktie von 0,72 Dollar prognostiziert, nachdem 2025 voraussichtlich noch mit einem Verlust abschließen wird.

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