MSCI World ETF: 29,14 Prozent Einjahresrendite

Der iShares MSCI World ETF von BlackRock zeigt solide Langzeitrenditen, startet aber 2026 verhalten. Analysten sehen Chancen und Risiken in der US-Lastigkeit.

Die Kernpunkte:
  • Knapp 29 Prozent Jahresplus
  • Annualisiert 20 Prozent über drei Jahre
  • US-Titel dominieren mit über 60 Prozent
  • NVIDIA, Apple und Microsoft als Top-Positionen

Knapp fünf Prozent Jahresrendite bei über 1.300 Einzelpositionen — der iShares MSCI World ETF von BlackRock liefert 2026 bislang solide, aber keine spektakulären Zahlen. Was den Fonds interessant macht, liegt eher im Langfristbild.

Technologieriesen dominieren das Portfolio

Per Anfang Mai 2026 verwaltete der ETF rund 7,86 Milliarden Dollar. Der Nettoinventarwert lag bei knapp 196 Dollar je Anteil, mit einem leichten Rückgang von 0,6 Prozent am 4. Mai. Die laufenden Kosten betragen 0,24 Prozent jährlich — für einen breit diversifizierten Welt-ETF ein wettbewerbsfähiger Wert.

Die Gewichtung spiegelt den globalen Aktienmarkt realistisch wider: US-Werte machen über 60 Prozent des Portfolios aus. NVIDIA führt die Top-Holdings mit 5,55 Prozent an, gefolgt von Apple mit 4,56 Prozent und Microsoft mit 3,29 Prozent. Die zehn größten Positionen — darunter Amazon, Alphabet und Meta — bündeln zusammen rund 27 Prozent des Fondsvermögens. Informationstechnologie, Finanzwerte und Industrie sind die drei stärksten Sektoren.

Langfristrendite überzeugt, Bewertung bleibt ambitioniert

Wer den Einstieg auf Sicht eines Jahres bewertet, sieht ein Plus von rund 29 Prozent. Über drei Jahre ergibt sich eine annualisierte Rendite von knapp 20 Prozent — beides Zahlen, die den Fonds in seiner Kategorie klar positionieren. Seit Auflegung im Januar 2012 lieferte der ETF durchschnittlich 12 Prozent pro Jahr.

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 25 und ein Kurs-Buchwert-Verhältnis von knapp 4 zeigen allerdings, dass der Markt für diese Qualität bereits einen Aufpreis verlangt. Morningstar bewertet den Fonds mit fünf Sternen und dem Gold-Rating — die höchste Auszeichnung der Ratingagentur.

Die Dividendenrendite liegt bei 1,53 Prozent auf Zwölfmonatsbasis, ausgeschüttet wird halbjährlich. Wer auf laufende Erträge setzt, findet hier wenig Substanz — der Fonds ist klar auf Kurswachstum ausgerichtet.

Mit den nächsten Quartalsergebnissen der Schwergewichte NVIDIA und Microsoft, die beide im Mai erwartet werden, dürfte sich zeigen, ob der verhaltene Jahresstart nur eine Verschnaufpause war oder ob die hohe US-Technologiegewichtung zum Risikofaktor wird.

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