Muss Fresenius nun Akorn übernehmen oder nicht?

Das ist die Frage, die momentan den Medizinkonzern Fresenius aus Bad Homburg  bewegt. Aber diese Entscheidung wird nicht mehr von den Unternehmen selbst getroffen, sondern von einem US-Gericht im US-Bundesstaat Delware.

Denn Fresenius hatte im Frühjahr nach anonymen Hinweisen überraschend die geplante 4,4 Milliarden Euro schwere Übernahme in den Vereinigten Staaten platzen lassen.

Hat Akorn geschummelt?

Denn es kam der Vorwurf auf, dass Akorn bei Tests, die für die Zulassung von Medikamenten relevanten sind, geschummelt haben soll. Der US-Konzern wehrte sich allerdings vehement gegen die Vorwürfe und pochte auf die Übernahme.

Keine leichte Entscheidung

Diese Woche sind nun beide Parteien zu ihren Schlussplädoyers vor Gericht erschienen und das letzte Wort hat der Richter Travis Laster. Und ihm fällt die Entscheidung nicht leicht. “Der Fall ist nicht einfach”, erklärte er, und niemand solle denken, dass es einen eindeutigen Gewinner gebe. “Ich denke, wir haben noch viel zu tun, um den Fall zu klären”.

 

%d Bloggern gefällt das: