Mutares Aktie: Jahresend-Spektakel!

Mutares schließt das Jahr 2025 mit mehreren erfolgreichen Exits ab und startet 2026 mit der strategischen Übernahme des Stahlspezialisten Greer Steel in den USA.

Die Kernpunkte:
  • Serie von Unternehmensverkäufen sichert Jahresziele
  • Strategische Akquisition in den USA abgeschlossen
  • Greer Steel ist Spezialist für Automobilstahl
  • Stärkung der Präsenz in Nordamerika

Die letzten Wochen des Jahres 2025 hatten es in sich. Während anderswo die Büros bereits dunkel blieben, drehte das Team in München noch einmal richtig auf. Am 15. Dezember der Auftakt: Ein Exit mit 200 Millionen Euro Umsatz und gleichzeitig ein Zukauf über 35 Millionen Euro. Zwei Tage später, am 17. Dezember, folgten weitere Terranor-Aktien, die über die Börse platziert wurden.

Doch das war erst der Anfang. Am 29. Dezember sicherte sich Mutares einen Automotive-Zukauf in China. Und dann der krönende Abschluss: Am 30. Dezember 2025 verkündete das Unternehmen einen weiteren Exit. Die Exit-Serie setzte sich damit nahtlos fort – ein Schlussakkord, der die angekündigten Jahresziele auf der Verkaufsseite endgültig sicherte.

Neujahrsstart mit Paukenschlag

Der erste Handelstag des neuen Jahres brachte keine Verschnaufpause. Am 2. Januar 2026 meldete Mutares den Abschluss der Übernahme von Greer Steel Company. Das in Dover, Ohio ansässige Unternehmen ist Spezialist für kaltgewalzte Stahlbänder und bedient vor allem die Automobil- und Industriemärkte.

Die Zahlen sind beachtlich: 2024 lieferte Greer Steel über 18.000 Tonnen Produkte aus. 96 Prozent des Umsatzes entfielen auf die USA, vier Prozent auf Kanada. Rund 110 Mitarbeiter betreiben das Werk mit fortschrittlichen Fertigungskapazitäten – von Kaltwalzen über Wasserstoffglühen bis zu Veredlungsverfahren. Der Automobilsektor machte dabei 60 Prozent des Umsatzes aus.

Strategischer Schachzug Richtung Nordamerika

Was steckt hinter diesem Deal? Die Akquisition stärkt das Segment Engineering & Technology und baut die Präsenz in Nordamerika deutlich aus. Johannes Laumann, CIO von Mutares, bezeichnete die Übernahme als “strategischen Meilenstein”. Die technischen Fähigkeiten und Kundenbeziehungen von Greer Steel bieten laut Laumann eine ideale Plattform für weiteres Wachstum.

Besonders interessant: Das aktuelle US-Handelsumfeld mit seinen protektionistischen Tendenzen könnte Greer Steel in die Karten spielen. Geplant sind operative Verbesserungen, Bestandsoptimierung und eine ERP-Ausgliederung. Cross-Selling-Möglichkeiten mit bestehenden Automobilkunden sollen zusätzliches Potenzial heben.

Die Kombination aus Jahresend-Exits und strategischen Zukäufen zeigt: Mutares hält das Tempo hoch. Während der DAX zum Jahresstart 2026 neue Rekorde markiert, positioniert sich das Private-Equity-Unternehmen mit gezielten Transaktionen für weiteres Wachstum. Die Pipeline scheint gut gefüllt – und das Münchner Team alles andere als müde.

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