Mutares Aktie: Übernahmeoffensive!

Der Private-Equity-Spezialist Mutares hat zwei strategische Übernahmen mit über 135 Mio. Euro Umsatz vollzogen und festigt damit seine Expansionsziele für das laufende Geschäftsjahr.

Die Kernpunkte:
  • Übernahme des 100-Mio.-Krangeschäfts von JOST Werke
  • Integration der schwedischen M3 Group als Add-on
  • Nettogewinn der Holding stieg um 56 Prozent
  • Ambitionierte Umsatzziele für 2025 im Fokus

Innerhalb von nur 48 Stunden meldet Mutares den Vollzug zweier strategischer Akquisitionen – und läutet damit ein furioses Jahresende ein. Der Münchener Private-Equity-Spezialist integriert Umsatzvolumen von über 135 Millionen Euro in sein Portfolio und setzt ein klares Signal: Die aggressive Wachstumsstrategie nimmt weiter Fahrt auf. Doch was steckt hinter den Deals – und was bedeuten sie für die Anleger?

100-Millionen-Deal: JOST-Krangeschäft übernommen

Der Paukenschlag kam gestern: Mutares hat die Übernahme des Krangeschäfts von JOST Werke SE offiziell abgeschlossen. Mit einem Jahresumsatz von rund 100 Millionen Euro ist das neu integrierte Geschäft ein echter Brocken. Die Einheit produziert und vertreibt hydraulische Hebesysteme und verfügt über Produktionsstandorte in Italien, Brasilien und China – rund 400 Mitarbeiter inklusive.

Die Akquisition verstärkt das Segment „Goods & Services” als neue Plattforminvestition direkt. CIO Johannes Laumann beweist damit erneut sein Gespür für komplexe Carve-outs von Großkonzernen. Die formelle Übergabe erfolgte zum 2. Dezember 2025, die Bestätigung folgte einen Tag später.

Skandinavien-Expansion: M3 Group integriert

Bereits am 1. Dezember verkündete Mutares den erfolgreichen Abschluss einer weiteren Transaktion: Die schwedische M3 Group ist nun Teil des Portfolios.

Die wichtigsten Eckdaten zur M3-Übernahme:

  • Zielunternehmen: M3 Schakt AB, M3 Rental AB und Schaktförmedlingen Sverige AB
  • Jahresumsatz: Circa 35 Millionen Euro (Stand 2024)
  • Strategische Rolle: Add-on für die Portfoliogesellschaft GDL Anläggning & Miljö
  • Fokus: Infrastruktur- und Baudienstleistungen in Skandinavien

Mit der Integration verdichtet Mutares seine Präsenz im nordeuropäischen Markt. Die Synergien mit der bestehenden GDL-Plattform sollen die Profitabilität im Segment „Infrastructure & Special Industry” zusätzlich ankurbeln.

Ambitionierte Jahresziele im Visier

Die Deal-Offensive passt nahtlos zu den ehrgeizigen Finanzzielen von CEO Robin Laik. Für das Geschäftsjahr 2025 peilt der Konzern einen Gesamtumsatz von 6,5 bis 7,5 Milliarden Euro an. Nach den ersten neun Monaten liegt Mutares auf Kurs.

Besonders interessant für Dividendenanleger: Die Mutares Holding verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2025 einen Nettogewinn-Sprung um 56 Prozent auf 83,5 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr erwartet das Management ein Nettoergebnis zwischen 130 und 160 Millionen Euro – die Basis für eine potenzielle Ausschüttung.

Die Frage lautet nun: Wie schnell liefern die neu integrierten Einheiten operative Verbesserungen? Vor allem das 100-Millionen-Euro-Asset von JOST wird genau beobachtet. Die Mutares Aktie notiert aktuell bei 28,55 Euro und liegt damit deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,00 Euro aus dem März. Das Management nutzt die derzeitige Marktphase offensichtlich konsequent, um das Portfolio zu stärken – und könnte damit die Basis für eine Neubewertung legen.

Mutares-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Mutares-Analyse vom 19. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Mutares-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Mutares-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Mutares: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...