Mutares Aktie: Zukauf umgesetzt
Die Beteiligungsgesellschaft Mutares hat den Kauf zweier Online-Marktplätze in Slowenien und Kroatien abgeschlossen. Der Deal stärkt das Segment Goods & Services und bringt IT-Kompetenzen.

- Übernahme von Mimovrste und Mall.hr finalisiert
- Plattformen erzielen rund 100 Millionen Euro Umsatz
- Erwartete Dividende von 2,00 Euro je Aktie für 2026
- Aktienkurs zeigt aktuell schwächeres Momentum
Mutares setzt den nächsten Baustein in seiner „Buy, Improve & Sell“-Strategie: Die Beteiligungsgesellschaft hat die Übernahme der Online-Marktplätze Mimovrste und Mall.hr von der Allegro Group final abgeschlossen. Doch was heißt der Deal konkret für das Segment „Goods & Services“ – und warum schauen Investoren bei Mutares dabei immer auch auf Dividenden?
Übernahme: Zwei Plattformen plus IT-Team
Den Vollzug meldete Mutares am 2. März, die zugrunde liegende Vereinbarung war bereits am 7. Januar unterschrieben. Zum Paket gehören Mimovrste (Slowenien), Mall.hr (Kroatien) sowie dedizierte IT-Ressourcen mit operativem Sitz in Tschechien.
In Summe kommen die Einheiten laut Mitteilung auf rund 100 Millionen Euro Jahresumsatz und beschäftigen mehr als 250 Mitarbeiter. Wichtig für Mutares: Mit den IT-Ressourcen kauft sich das Unternehmen nicht nur Reichweite, sondern auch operative Fähigkeiten für den laufenden Plattformbetrieb ein.
Marktpositionen: Slowenien stark, Kroatien etabliert
Mimovrste ist laut Quelltext die Nummer eins im slowenischen E-Commerce. Für 2024 werden über 600.000 aktive Käufer und 48 Millionen Website-Besuche genannt. Mall.hr wiederum zählt in Kroatien zu den fünf größten Anbietern und bringt eine hohe Markenbekanntheit mit.
Beide Plattformen bieten rund 2 Millionen aktive Artikel in mehr als 20 Kategorien an. Zusätzlich existiert eine kleine Offline-Präsenz mit vier Filialen (drei in Slowenien, eine in Kroatien). Unter dem Strich stärkt der Zukauf gezielt das Segment „Goods & Services“ und erweitert die Präsenz im europäischen Konsumgüter- und Dienstleistungsumfeld.
Dividende bleibt ein Kernthema – Aktie zuletzt schwächer
Für viele Anleger ist bei Mutares die Ausschüttungspolitik der zentrale Anker: Das Unternehmen kommuniziert seit Jahren, einen wesentlichen Teil der Exit-Erlöse an Aktionäre auszuschütten. Gleichzeitig ist der Cashflow aus Verkäufen naturgemäß unregelmäßig. Für dieses Jahr wird im Quelltext eine Dividende von 2,00 Euro je Aktie erwartet.
An der Börse tritt die Aktie kurzfristig eher auf der Stelle: Der Schlusskurs von gestern (Dienstag) lag bei 29,80 Euro. Auf 30 Tage steht ein Minus von 9,28%, zudem notiert der Titel rund 7,22% unter seinem 50-Tage-Durchschnitt. Das passt zu einem eher vorsichtigen Momentum (RSI 37,3), obwohl die Aktie auf 12 Monate gerechnet noch 7,78% im Plus liegt.
Unterm Strich liefert Mutares mit dem abgeschlossenen Deal nachvollziehbare operative Substanz für „Goods & Services“ (Umsatz, Teams, IT). Das nächste konkrete Signal für die Bewertung dürfte weniger aus dem Deal selbst kommen, sondern aus der Frage, ob und wann Mutares wieder erfolgreich Exits realisiert – denn genau daraus speist sich die viel beachtete Ausschüttungsstory.
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