mutares erweitert mit BSL ihr Portfolio

Die Beteiligungsgesellschaft mutares ist gut im Geschäft. Das bewiesen zuletzt die Zahlen für das erste Quartal dieses Geschäftsjahres. Danach stieg der Umsatz um 4,4% auf knapp 170 Mio. Euro. Besonders der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel im Rahmen der Berichterstattung ins Auge. Nach einem ausgeglichenen Ergebnis im Jahr zuvor konnte mutares im 1. Quartal hier 4,2 Mio. Euro ausweisen.

 

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Das macht deutlich, dass eingeleitete Maßnahmen zur Restrukturierung in die richtige Richtung weisen. Ausruhen will sich der Konzern darauf aber nicht, weiteres Wachstum steht auf dem Programm.

 

Stärkung des Pipelinegeschäftes

Heute verkündete mutares die Übernahme der französischen BSL Pipes and Fittings SAS. BSL ist Hersteller von geschweißten Pipelinekomponenten und nun bereits das zweite Unternehmen im Markt für Öl- und Gaspipelines, in das mutares investiert.

Bereits vor drei Jahren hatte man mit der EUPEC ein Unternehmen erworben, was sich auf die Herstellung von Pipelinebeschichtungen spezialisiert hat. Bis 2019 soll eine zweite Nord-Stream-Pipeline gebaut werden. Dieses Vorhaben bietet auch für mutares Chancen.

Im ersten Nord-Stream-Projekt war EUPEC der exklusive Zulieferer für die Pipelinebeschichtungen. Dazu kommt, dass das Unternehmen das einzige Werk an der Ostseeküste betreibt, das hierzu geeignet ist. Mit der Übernahme von BSL kann das Pipelinegeschäft nun strategisch sinnvoll ergänzt werden.

 

Bisherige Bilanz bei mutares positiv

Zugleich wirken die Neuzugänge in diesem Jahr auch positiv auf den Umsatz. Annualisiert liegt dieser aktuell bei mehr als 850 Mio. Euro. Bis zum Jahr 2018 will mutares hier die Marke von 1,8 Mrd. Euro erreichen, was vom Konzern nochmals bestätigt wurde.

 

Aktie auf stabilem Niveau

Die Aktie hält sich derweil sehr wacker. Der jüngste starke Rücksetzer war einzig den Turbulenzen am Aktienmarkt vor einer Woche geschuldet und kann getrost außer Acht gelassen werden. Anfang Juli hatte mutares einen Aktiensplit im Verhältnis 1:5 durchgeführt.

Dieses Mittel wird von Unternehmen immer wieder gern zur „Kurspflege“ eingesetzt. Der Grund dafür ist relativ einfach: Ist der Kurs niedriger, werden die Papiere leichter handelbar und ziehen in der Regel eine Steigerung von Handelsvolumen und Preis nach sich. So auch bei mutares.

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In der Folge stieg der Kurs deutlich an und konnte Anfang August ein neues Jahreshoch bei 22,01 Euro markieren. Danach folgten einige Gewinnmitnahmen und eben der besagte „schwarze Montag“ in der letzten Woche. Mit einem Kurs von derzeit knapp 20,00 Euro liegt die Aktie jedoch weiterhin auf einem stabilen Niveau und das Ende der Fahnenstange ist hier sicher noch nicht erreicht.

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