Nanogate mit starken Zahlen

Solche Nachrichten hört der Markt gerne. Nanogate veröffentlichte seine vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 und übertraf damit die eigenen Erwartungen und auch die der Anleger.

 

© Nanogate

Das Unternehmen ist äußerst erfolgreich als Systemhaus für Hochleistungsoberflächen. Zu den Kunden zählen nicht nur namhafte Autohersteller wie Audi, BMW und Porsche. Auch Hausgerätehersteller wie Siemens und Bosch sind unter den Referenzen zu finden.

 

Nanogate setzt neue Bestmarken

Im vergangenen Geschäftsjahr erhöhte Nanogate den Umsatz um fast 30% auf 68,6 Mio. Euro. Die Gesamtleistung belief sich auf 71,1 Mio. Euro. Bei der Rohertragsmarge erreichte man 65%, obwohl der Produkt- und Auftragsmix verändert wurde.

Das operative Ergebnis kletterte um 18% auf 7,4 Mio. Euro und die EBITDA-Marge auf 10,8%. Lässt man die Belastungen aus der Umsetzung der Wachstumsstrategie und die Kosten für die Integration aus der Übernahme von Vogler außen vor, wäre das EBITDA entsprechend höher ausgefallen.

 

Volle Auftragsbücher bei Nanogate

Über mangelnde Auslastung kann sich Nanogate nicht beklagen. Die Auftragsbasis liegt im hohen zweistelligen Millionenbereich. Zudem wird das China-Geschäft erweitert. Hierzu wurde ein Auftrag mit einem führenden deutschen Automobilhersteller unter Dach und Fach gebracht. Dieser läuft über mehrere Jahre und umfasst kumuliert einen Betrag im zweistelligen Millionenbereich.

Wachstum steht auch weiterhin im Fokus von Nanogate. Die eigene Marktposition soll laut Unternehmensangaben weiter ausgebaut werden. Mittelfristig will der Konzern die Marke von 100 Mio. Euro erreichen und die Profitabilität weiter erhöhen.

 

Nanogate Vorstand mit rosigem Ausblick

Das laufende Geschäftsjahr sieht die Führung von Nanogate durchweg positiv. Ziel ist es, einen Umsatz von deutlich mehr als 80 Mio. Euro zu erreichen. Auch das operative Ergebnis soll trotz der Mittel, die in das laufende Investitionsprogramm fließen, deutlich verbessert werden.

Finanziell dürften die geplanten Investitionen kein Problem für Nanogate sein. Der operative Cashflow stieg zuletzt von 4,5 Mio. Euro im Jahr zuvor auf 8,2 Mio. Euro. Die liquiden Mittel zum Stichtag der Bilanz betrugen 17,8 Mio. Euro. Dazu kommen 11,6 Mio. Euro aus einer Kapitalerhöhung im März 2015.

 

Aktie von Nanogate legt zu

Der Markt nahm die Zahlen verhalten auf. Die Aktie läuft bereits seit Monaten in einem Trendkanal aufwärts. Im gestrigen Tagesverlauf gab der Wert jedoch 1,2% ab. Nachvollziehen lässt sich diese Reaktion nicht wirklich. Eine Erklärung könnte sein, dass einige Anleger kalte Füße bekommen und ihre Gewinne mitnehmen wollten.

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Wir sehen das jedoch entspannter, ja sogar noch mehr. Wer den Wert noch nicht in seinem Depot hat, kann hier jetzt noch einsteigen. Es sollte in diesem Jahr durchaus möglich sein, die Marke von 50 Euro knacken zu können. Nanogate ist hervorragend aufgestellt und bietet reichlich Potenzial, um die Aktie weiter voranzutreiben.

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