Nasdaq 100: Allzeithoch in Reichweite
Der Nasdaq 100 nähert sich seinem Rekordhoch, angetrieben von starker Nachfrage nach Technologie-ETFs und positiven Bankenberichten. Die weitere Entwicklung hängt von geopolitischen Signalen ab.

- Index nähert sich Jahres- und Allzeithoch
- Starke Nachfrage nach Technologie-ETF-Produkten
- Positive Quartalszahlen von US-Großbanken
- Geopolitische Gespräche beeinflussen Marktstimmung
Der Nasdaq 100 bewegt sich am Mittwoch kaum vom Fleck — vorbörslich zeigt sich der technologielastige Index rund 0,1 Prozent leichter bei 25.830 Punkten. Das ist aber kein Grund zur Sorge. Gestern hatte der Index kräftig zugelegt und sich damit wieder deutlich seinem Jahreshoch von Ende Januar angenähert, das zugleich das Allzeithoch vom Oktober 2025 markiert.
Die Zurückhaltung zu Handelsbeginn hat einen klaren Auslöser: Anleger warten ab, ob tatsächlich eine weitere Gesprächsrunde zwischen den USA und dem Iran zustande kommt. Die Hoffnung darauf hatte die Märkte am Dienstag beflügelt — nachdem das Wochenend-Treffen in Pakistan ohne greifbares Ergebnis geendet hatte. Unbestätigten Berichten zufolge könnte bereits an diesem Donnerstag ein Folgegespräch stattfinden.
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Tech-ETFs wieder im Aufwind
Abseits der geopolitischen Nachrichtenlage sendet der ETF-Markt ein bemerkenswertes Signal: Tech-Tracker sind laut Händlern wieder stark gefragt. Rund 60 Prozent der Branchenumsätze entfallen aktuell auf Technologie-ETFs — und der Kaufüberhang ist deutlich spürbar. Gefragt sind unter anderem Tracker auf den S&P 500 Informationstechnologie-Sektor sowie ETFs mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Big Data.
Der Nasdaq 100 hat seit seinem Tief Ende März spürbar zugelegt. Das Allzeithoch liegt nun wieder in greifbarer Nähe — auch wenn die Höchststände aus dem November 2025 noch nicht vollständig zurückerobert sind.
Banken liefern, Geopolitik bleibt unsicher
Positive Impulse kommen unterdessen aus der laufenden Berichtssaison. Bank of America und Morgan Stanley überzeugten zuletzt mit starken Quartalszahlen — Bank of America mit unerwartet hohen Zinseinnahmen, Morgan Stanley mit Rekorderträgen im Aktienhandel. Das stützt die Risikobereitschaft am Markt insgesamt.
Ob der Schwung ausreicht, um den Index über sein Allzeithoch zu treiben, hängt maßgeblich von den nächsten Signalen aus den Atomgesprächen ab. Solange dort keine Klarheit herrscht, dürfte die Kauflaune gedämpft bleiben — trotz technisch günstigem Umfeld.
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