National Energy Services: 7,29 Prozent auf 27 Dollar
Der Ölfeld-Dienstleister profitiert von langfristigen Verträgen und geopolitischer Entspannung, Analysten sehen weiteres Potenzial.

- Aktie legt um über sieben Prozent zu
- CEO überzeugt auf Branchenkonferenz
- Langfristige Verträge mit Saudi Aramco
- Rekordumsatz im ersten Quartal 2026
Der Ölfeld-Dienstleister National Energy Services Reunited nähert sich wieder dem Jahreshöchststand. Am Donnerstag legte die Aktie um 7,29 Prozent auf 27,00 USD zu. Damit notiert sie nur noch 2,47 Prozent unter dem Rekordwert von 27,69 USD aus dem Juni.
Der Rückenwind kommt von einer Branchenkonferenz in New York. Auf der „J.P. Morgan Energy, Power, Renewables & Mining Conference“ informierte der CEO im Rahmen eines „Fireside Chats“ über die Strategie des Unternehmens. Investoren zeigten sich beeindruckt von der operativen Dynamik.
Langfristige Verträge als Fundament
Der Dienstleister ist stark im Nahen Osten positioniert. Ein Großteil der Aufträge läuft über drei bis neun Jahre. Besonders die Verträge mit Saudi Aramco zur unkonventionellen Gasförderung auf dem Jafurah-Feld treiben das Geschäft.
Hinzu kommen Signale der geopolitischen Entspannung. Die Normalisierung der Handelsströme durch die Straße von Hormus stärkt das Vertrauen der Anleger in die lokalen Lieferketten.
Rekordquartal und attraktive Kennzahlen
Bereits im ersten Quartal 2026 meldete das Unternehmen einen Rekordumsatz von 404,6 Millionen USD. Die operative Auslastung in Kuwait und Saudi-Arabien bleibt hoch. Gleichzeitig expandiert National Energy Services nach Nordafrika, etwa nach Libyen.
Analysten heben die attraktiven Bewertungskennzahlen hervor. Ein US-Analysehaus stufte den Titel im Juni hoch. Die Begründung: steigende Investitionen nationaler Ölgesellschaften in die Infrastruktur.
Die technischen Daten untermauern den positiven Trend. Die Aktie notiert deutlich über dem 50-Tage-Durchschnitt von 24,86 USD. Der RSI liegt bei 60,5 Punkten – Raum für weitere Kursgewinne ist also da. Einziger Dämpfer: Die annualisierte Volatilität bleibt mit 52,16 Prozent hoch.
Der Markt wartet nun auf die Quartalszahlen im August. Besonders die Margenentwicklung nach dem saisonal schwächeren Jahresstart wird dann im Fokus stehen.
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