Nebius Aktie: 46 Milliarden Dollar Auftragsbestand
Nebius verzeichnet starke operative Fortschritte, während institutionelle Anleger bei der Aktie gegensätzliche Strategien verfolgen.

- CloudAlpha und DNB stocken Anteile auf
- Greenwoods und Investment House verkaufen
- Auftragsbestand erreicht 46 Milliarden US-Dollar
- Investitionsausgaben steigen auf 2,5 Milliarden
Starke operative Zahlen, aber eine gespaltene Investorenbasis. Bei dem Amsterdamer KI-Infrastrukturanbieter Nebius klaffen langfristige Vision und kurzfristige Gewinnmitnahmen derzeit auseinander. Die Aktie verzeichnete in diesem Jahr bereits eine dreistellige Rally. Nun positionieren sich große Fonds völlig neu.
Aktuelle Pflichtmitteilungen offenbaren einen klaren Riss zwischen globalen Vermögensverwaltern. CloudAlpha Capital Management stockte seine Position um über 380.000 Aktien auf. Parallel dazu kaufte DNB Asset Management weitere Anteile. Diese Adressen setzen auf den wachsenden „Neocloud“-Sektor und nutzen die aktuelle Kurskonsolidierung zum Einstieg.
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Andere Akteure nehmen Risiko aus den Büchern. Greenwoods Asset Management stieß gut 638.000 Papiere ab. Auch Investment House reduzierte den Bestand. Zuvor hatte eine Analystenabstufung wegen Bewertungsbedenken Druck auf den Aktienkurs ausgeübt. Operative Schwächen nannten die Experten nicht.
Milliarden-Aufträge und massiver Ausbau
Das Fundament des Unternehmens wächst rasant. Die vertraglich gesicherte Stromkapazität übersteigt mittlerweile 3,5 Gigawatt. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 peilt das Management die Marke von vier Gigawatt an.
Ein zentraler Baustein ist der neue KI-Standort in Pennsylvania. Diese Anlage soll allein bis zu 1,2 Gigawatt beisteuern. Sie stützt einen massiven Auftragsbestand von 46 Milliarden US-Dollar. Langfristige Verträge mit Tech-Riesen wie Meta und Microsoft sichern die Umsätze bis in das Jahr 2030 ab.
Hohe Investitionen belasten Margen
Dieser Expansionskurs verschlingt enorm viel Kapital. Im ersten Quartal 2026 explodierten die Investitionsausgaben auf 2,5 Milliarden US-Dollar— ein massiver Sprung. Im Vorjahreszeitraum waren es lediglich 544 Millionen US-Dollar. Das Geld fließt primär in teure Hochleistungs-GPUs und den Bau eigener Rechenzentren.
Die hohe Kapitalintensität drückt kurzfristig auf die Profitabilität. Der Vorstand hält dennoch an seiner Umsatzprognose von bis zu 3,4 Milliarden US-Dollar für das Gesamtjahr fest. Mittelfristig peilt Nebius eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 40 Prozent an.
Finanzexperten rechnen mit einer deutlichen Gewichtsverschiebung in die zweite Jahreshälfte. Erst wenn die neuen Kapazitäten in den USA und Europa offiziell ans Netz gehen, fließen die entsprechenden Erlöse.
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