Nebius Aktie: Ausgezeichnete Wachstumsprognosen!

Die Nebius Group stockt ihre Wandelanleihe auf vier Milliarden US-Dollar auf, um neue Rechenzentren und Chips für die wachsende KI-Nachfrage zu finanzieren. Der hohe Wandlungspreis signalisiert Marktvertrauen.

Die Kernpunkte:
  • Wandelanleihe auf vier Milliarden US-Dollar erhöht
  • Finanzierung für neue Serverfarmen und GPUs
  • Hoher Wandlungspreis von 57,5 Prozent über Kurs
  • Auftragsbestand von über 35 Milliarden US-Dollar

Um die enorme Nachfrage nach Rechenleistung zu bedienen, greift die Nebius Group tief in die Tasche. Das Unternehmen hat das Volumen seiner jüngsten Wandelanleihe auf vier Milliarden US-Dollar erhöht. Das frische Kapital soll direkt in neue Rechenzentren und Hochleistungs-Chips fließen, um die ehrgeizigen Wachstumspläne im KI-Sektor abzusichern.

Hoher Aufschlag stützt den Kurs

Ursprünglich hatte das Management 3,75 Milliarden US-Dollar angepeilt. Wegen der starken Nachfrage wurde die private Platzierung nun aufgestockt. Die Emission teilt sich in zwei Tranchen mit Laufzeiten bis 2031 und 2033 auf. Nachdem die Ankündigung der Schuldenaufnahme am Dienstag noch für einen Kursrutsch von rund neun Prozent gesorgt hatte, reagierten Anleger heute versöhnlich und schickten das Papier leicht ins Plus.

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Ein Grund für die Beruhigung dürfte der festgelegte Wandlungspreis der ersten Tranche sein. Mit gut 183 US-Dollar liegt dieser beachtliche 57,5 Prozent über dem gestrigen Schlusskurs. Ein derart hoher Aufschlag signalisiert dem Markt Zuversicht hinsichtlich der künftigen Unternehmensbewertung und mildert die Sorgen vor einer sofortigen Verwässerung der Altaktionäre.

Hardware für die Mega-Deals

Das aufgenommene Geld ist bereits fest verplant. Nebius benötigt dringend physische Kapazitäten, um seine KI-Cloud-Plattform zu erweitern. Allein im laufenden Monat März sicherte sich das Unternehmen Aufträge im Wert von 29 Milliarden US-Dollar, darunter milliardenschwere Vereinbarungen mit Branchengrößen wie Meta und Nvidia.

Um diese Rechenleistung vertragsgemäß bereitstellen zu können, fließen die Nettoeinnahmen von knapp vier Milliarden US-Dollar direkt in den Bau neuer Serverfarmen und die Beschaffung von Grafikprozessoren. Diese massiven Investitionen in die Infrastruktur bilden die Grundlage für den prognostizierten Umsatzsprung. Während die annualisierte Umsatzrate Ende 2025 noch bei 1,25 Milliarden US-Dollar lag, peilt das Management für das laufende Jahr bereits Erlöse zwischen sieben und neun Milliarden US-Dollar an.

Analysten werten die aggressive Expansion überwiegend positiv, weisen aber auf die branchenüblichen Ausführungsrisiken hin. So stuft die Citi das Papier explizit als „High-Risk-Buy“ ein. Der breite Marktkonsens sieht das durchschnittliche Kursziel aktuell zwischen 156 und 167 US-Dollar. Mit bestehenden Barreserven von über drei Milliarden US-Dollar und einem Auftragsbestand jenseits der 35-Milliarden-Marke verfügt Nebius über ein solides finanzielles Fundament für das geplante Settlement der Transaktion am 20. März.

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