Nebius Aktie: Beeindruckende Leistungssteigerung!
Das KI-Infrastrukturunternehmen Nebius verzeichnet ein Umsatzwachstum von über 500 %, finanziert durch Milliardenverträge mit Meta und Microsoft, erwirtschaftet jedoch hohe Verluste.

- Umsatz steigt um 547 Prozent im Jahresvergleich
- Verträge mit Meta und Microsoft über 46 Milliarden Dollar
- Hohe Investitionen führen zu massiven Nettoverlusten
- Nvidia ist bedeutender Investor und Lieferant
547 Prozent Umsatzwachstum im Jahresvergleich, eine Aktie die sich in zwölf Monaten fast verfünffacht hat — und ein Nettoverlust von 173 Millionen Dollar allein im vierten Quartal. Nebius Group wächst in einem Tempo, das kaum ein anderes Unternehmen im KI-Infrastrukturbereich erreicht. Der Preis dafür ist enorm.
Milliarden-Verträge als Fundament
Hinter den Wachstumszahlen stehen zwei Verträge, die das Unternehmen auf eine neue Ebene heben. Meta hat sich verpflichtet, bis zu 27 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur von Nebius auszugeben — darunter 12 Milliarden für dedizierte Kapazitäten und bis zu 15 Milliarden für zusätzliche Rechenleistung über fünf Jahre. Hinzu kommt ein Vertrag mit Microsoft im Wert von bis zu 19,4 Milliarden Dollar, gespeist aus einem Rechenzentrum in New Jersey. Das potenzielle Auftragsvolumen summiert sich damit auf über 46 Milliarden Dollar.
Um diese Verträge zu erfüllen, treibt Nebius den Infrastrukturausbau mit hohem Tempo voran. Bis Ende 2026 sollen 800 bis 1.000 Megawatt an Rechenzentrumskapazität in Betrieb sein — gegenüber 170 Megawatt zum Jahresende 2025. Nvidia ist dabei nicht nur Lieferant, sondern auch Investor: Der Chiphersteller hält eine signifikante Beteiligung an Nebius und unterstützt den Aufbau von 5.000 Megawatt Kapazität bis 2030.
Kapitalverbrauch auf Rekordniveau
Das Wachstum hat seinen Preis. Im vierten Quartal allein investierte Nebius gut 2 Milliarden Dollar in Sachanlagen, für das Gesamtjahr summierten sich die Investitionsausgaben auf 4,06 Milliarden Dollar. Im vergangenen Monat kamen weitere vier Milliarden Dollar durch eine Wandelanleihe hinzu — zweckgebunden für den weiteren Kapazitätsausbau.
Zum Vergleich: Wettbewerber CoreWeave erzielte im vierten Quartal einen Umsatz von 1,57 Milliarden Dollar bei einem bereinigten Nettoverlust von 284 Millionen Dollar. Nebius ist kleiner — Marktkapitalisierung 25,2 Milliarden Dollar gegenüber 40,7 Milliarden bei CoreWeave — wächst aber deutlich schneller und verfolgt eine andere Strategie. Während CoreWeave sich auf GPU-Infrastruktur für Training und Inferenz konzentriert, baut Nebius eine breitere Plattform mit Cloud-Diensten und Entwickler-Tools.
Analysten erwarten weiteres Wachstum
Wall-Street-Analysten prognostizieren für 2026 ein Umsatzwachstum von 532 Prozent, für 2027 weitere 181 Prozent. Das kumulierte Umsatzvolumen der nächsten drei Jahre wird auf 28 Milliarden Dollar geschätzt. Profitabel wird Nebius in diesem Zeitraum nicht sein: Das Unternehmen erwartet, dass das EBIT auch 2026 negativ bleibt, während Kapazitätsausbau, GPU-Deployment und Forschungsausgaben weiter steigen.
Die Aktie legte im März um 13,8 Prozent zu — getrieben unter anderem durch die Nvidia-Beteiligung, die besonders deshalb Aufmerksamkeit erzeugte, weil Nvidia gleichzeitig auch an CoreWeave beteiligt ist. Auf Zwölfmonatssicht steht ein Kursplus von rund 400 Prozent, CoreWeave kommt im gleichen Zeitraum auf 109 Prozent. Ob das aktuelle Bewertungsniveau durch die künftigen Umsätze gedeckt wird, entscheidet sich in den nächsten 18 Monaten — wenn die großen Rechenzentrumskapazitäten in Betrieb gehen und die Vertragserlöse tatsächlich fließen müssen.
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