Nebius Aktie: Optimistische Prognosen!

Nebius sichert sich langfristige Aufträge im Wert von über 46 Milliarden US-Dollar, was zu einer deutlichen Umsatzprognose für 2026 führt und Analysten zu höheren Kurszielen veranlasst.

Die Kernpunkte:
  • Über 46 Milliarden Dollar an Aufträgen mit Tech-Giganten
  • Umsatzprognose für 2026 auf 3,0 bis 3,4 Milliarden Dollar erhöht
  • Aktie steigt trotz höherem Quartalsverlust um fast sieben Prozent
  • Massive Investitionen in KI-Rechenzentren geplant

Ein Auftragsbestand von über 46 Milliarden US-Dollar ist eine klare Ansage. Genau mit diesem finanziellen Polster startet Nebius in den April, angetrieben von massiven Deals mit Tech-Giganten wie Meta und Microsoft. Diese langfristigen Verträge stellen die bisherige Marktkapitalisierung weit in den Schatten und lassen Anleger großzügig über einen jüngsten Gewinnrückschlag hinwegsehen.

Tech-Giganten füllen die Kassen

Die Basis für diesen Optimismus bilden mehrjährige Infrastruktur-Verträge, die dem Unternehmen eine enorme Planungssicherheit bescheren. Allein die Vereinbarung mit Meta umfasst ein Volumen von bis zu 27 Milliarden Dollar. Ab Anfang 2027 sollen hier feste Kapazitäten im Wert von 12 Milliarden Dollar bereitgestellt werden, ergänzt durch flexible Abrufoptionen.

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Parallel dazu sicherte sich das Unternehmen eine erweiterte Zusammenarbeit mit Microsoft im Wert von rund 19,4 Milliarden Dollar. Diese geballte Nachfrage der größten Branchenakteure nach KI-Infrastruktur katapultiert die Umsatzperspektiven in eine neue Liga. Für das Geschäftsjahr 2026 peilt das Management nun einen Jahresumsatz zwischen 3,0 und 3,4 Milliarden Dollar an. Zum Vergleich: Im Jahr 2025 lagen die Erlöse noch bei 530 Millionen Dollar.

Aggressiver Ausbau fordert Milliarden

Um diese gewaltigen Kapazitäten überhaupt liefern zu können, nimmt Nebius extrem viel Geld in die Hand. Die geplanten Investitionsausgaben für 2026 belaufen sich auf 16 bis 20 Milliarden Dollar. Ein zentraler Baustein dieser Expansion ist die neue 310-Megawatt-KI-Fabrik im finnischen Lappeenranta. Die Anlage ist speziell für die neuesten NVIDIA-Architekturen ausgelegt und profitiert von der strategischen Allianz der beiden Unternehmen, die Nebius einen bevorzugten Zugang zu den begehrten GPU-Clustern sichert.

An der Börse kommt die aggressive Wachstumsstrategie gut an. Gestern kletterte das Papier um fast sieben Prozent auf 108,82 Dollar. Dabei ignorierte der Markt geflissentlich, dass der Nettoverlust im jüngsten Quartal mit 0,68 Dollar je Aktie höher ausfiel als die erwarteten 0,54 Dollar. Der Fokus der Investoren liegt stattdessen auf den neuen Aufträgen, was mehrere Analysten dazu veranlasste, ihre Kursziele in den Bereich von 160 bis 200 Dollar anzuheben.

Der Übergang in die sogenannte „Gigawatt-Ära“ birgt allerdings handfeste Umsetzungsrisiken. Um das Ziel von bis zu einem Gigawatt aktiver Rechenzentrumskapazität bis Ende Dezember 2026 zu erreichen, muss Nebius nicht nur eine reibungslose Hardware-Versorgung garantieren. Das Unternehmen wird angesichts der enormen Baukosten auch auf weitere groß angelegte Kapitalbeschaffungen angewiesen sein, um das rasante Wachstum zu finanzieren.

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