Nebius Aktie: Wichtige Kennzahlen präsentiert

Nebius-Aktie fällt nach schwachen CoreWeave-Zahlen. Vor den Quartalsergebnissen am Mittwoch blicken Anleger gespannt auf Umsatzprognose und Milliarden-Deals.

Die Kernpunkte:
  • Kursrutsch nach Konkurrenten-Zahlen
  • CoreWeave mit hohem Nettoverlust
  • Umsatzprognose von 375 Mio. Dollar
  • Milliardenverträge mit Meta und Microsoft

Die Rekordjagd bei Nebius legt eine Pause ein. Nach einem neuen Allzeithoch fiel die Aktie des KI-Infrastrukturanbieters am Freitag um gut vier Prozent auf 177,05 US-Dollar. Auslöser war nicht das eigene Geschäft. Ein schwacher Quartalsbericht des Konkurrenten CoreWeave sorgte branchenweit für Nervosität. Trotz des Rücksetzers liegt das Papier seit Jahresbeginn massiv im Plus.

Hohe Kosten belasten die Branche

CoreWeave verfehlte die Erwartungen deutlich. Der Nettoverlust weitete sich auf 740 Millionen US-Dollar aus. Parallel dazu hob das Unternehmen seine Investitionsausgaben für 2026 an. Steigende Preise für Hardware-Komponenten treiben die Kosten nach oben.

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Das strahlt auf Nebius ab. Marktbeobachter fürchten, dass reines Umsatzwachstum ohne operative Hebelwirkung nicht mehr ausreicht. Steigende Ausgaben erhöhen das Risiko sinkender Renditen.

Am kommenden Mittwoch öffnet Nebius die eigenen Bücher für das erste Quartal 2026. Analysten erwarten einen Umsatz von 375 Millionen US-Dollar. Das wäre ein massiver Sprung gegenüber dem Vorquartal.

Investoren achten besonders auf die jährlich wiederkehrenden Umsätze. Das Management peilt für das Gesamtjahr bis zu neun Milliarden US-Dollar an. Obendrein stehen Updates zu den Großprojekten mit Meta und Microsoft im Mittelpunkt.

Milliardenverträge stützen das Wachstum

Die Auftragsbücher sind voll. Microsoft sicherte sich GPU-Kapazitäten für bis zu 19,4 Milliarden US-Dollar. Meta schloss im Frühjahr einen Fünfjahresvertrag über zwölf Milliarden US-Dollar ab.

Diese Deals finanzieren den rasanten Ausbau. Nebius plant in diesem Jahr Investitionen im zweistelligen Milliardenbereich. Mehr als 60 Prozent davon decken Kunden durch Vorauszahlungen ab. Das senkt das Risiko einer Kapitalerhöhung erheblich. Bis Jahresende will der Konzern 16 Rechenzentren betreiben.

Analysten bleiben optimistisch

Die Wall Street steht mehrheitlich hinter dem Unternehmen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 163 US-Dollar. Einige Banken rufen sogar Marken von 200 US-Dollar auf.

Ein Warnsignal lieferten zuletzt die Insider. Führungskräfte, darunter CEO Arkady Volozh, verkauften in den vergangenen drei Monaten Aktien im Wert von rund 15 Millionen US-Dollar.

Der Bericht am Mittwoch entscheidet über den kurzfristigen Trend. Erreicht Nebius die Umsatzschätzungen und bestätigt die Wachstumsziele, rechtfertigt das den bisherigen Kursaufschlag. Verfehlt der Konzern die Vorgaben, droht eine Neubewertung der gesamten Neocloud-Sparte.

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