Nel ASA Aktie: PA-Series reduziert Platzbedarf um 80 Prozent
Nel ASA treibt mit der neuen PA-Series die Effizienz der Wasserstoffproduktion voran. Erste Bestellungen werden in den kommenden Monaten erwartet.

- PA-Series senkt Investitionskosten deutlich
- EU-Förderung unterstützt Kapazitätsausbau
- Aktie notiert nahe 50-Tage-Durchschnitt
- Quartalsbericht am 21. Oktober geplant
Nel ASA setzt seine Hoffnung auf die PA-Series, die neue Generation der druckbeaufschlagten Alkali-Elektrolyseure. Das Unternehmen brachte die Plattform im Mai auf den Markt, im Zuge der Quartalszahlen vor rund einem Monat konkretisierte das Management seine Erwartungen dazu. Erste Bestellungen sollen in den kommenden Monaten eingehen.
Die technischen Fortschritte sind beachtlich: Die PA-Series reduziert den Platzbedarf gegenüber der Vorgängergeneration um 80 Prozent, die Investitionskosten sinken um 40 bis 60 Prozent. Damit will Nel die Wirtschaftlichkeit der Wasserstoffproduktion verbessern – ein zentraler Hebel, denn Kunden entscheiden bei Elektrolyseuren zunehmend nach Kosten pro erzeugtem Kilogramm Wasserstoff.
Kapazitätsausbau mit EU-Unterstützung
Nel plant, die Fertigungskapazität bis Ende 2026 auf 500 Megawatt zu steigern, im Jahr darauf soll sie auf ein Gigawatt anwachsen. Getragen wird dieser Ausbau auch von einem Zuschuss aus dem EU Innovation Fund in Höhe von 135 Millionen Euro, den Nel bereits Ende Oktober 2024 zugesprochen bekam.
Im zweiten Quartal 2026 floss daraus eine erste Meilenstein-Zahlung – ein Beleg dafür, dass das Projekt planmäßig vorankommt, auch wenn die Fördersumme selbst keine neue Nachricht mehr ist.
Damit ein Elektrolyseurgeschäft wie das von Nel profitabel wird, braucht es Skaleneffekte. Das Management bezifferte die notwendigen Volumina konkret: Bei der Alkali-Technologie müssten mehrere hundert Megawatt pro Jahr abgesetzt werden, bei der PEM-Technologie eine Kapazitätsauslastung von 20 bis 24 Prozent. Von diesen Marken ist Nel derzeit noch entfernt, was die Bedeutung neuer Aufträge für die PA-Series zusätzlich unterstreicht.
Kurs bewegt sich seitwärts
An der Börse hat sich das gemischte Bild der vergangenen Wochen fortgesetzt. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,2025 Euro, binnen 30 Tagen legte sie um 5,4 Prozent zu, seit Jahresbeginn steht ein Plus von 7,3 Prozent zu Buche.
Zum 52-Wochen-Hoch von 0,3655 Euro, erreicht im Mai, fehlen dennoch 45 Prozent – ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Erholung erst einen Bruchteil des vorangegangenen Rückgangs wettgemacht hat.
Der Titel notiert derzeit knapp unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 0,2105 Euro, der Relative-Stärke-Index von 48 signalisiert keine ausgeprägte Richtung.
Anleger dürften den Blick nun auf konkrete Auftragseingänge für die PA-Series richten, denn nur mit steigenden Volumina lässt sich die von Nel selbst skizzierte Rentabilitätsschwelle erreichen. Der nächste Termin, an dem sich der Fortschritt überprüfen lässt, ist der für den 21. Oktober angesetzte Quartalsbericht.
Nel ASA-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nel ASA-Analyse vom 17. August liefert die Antwort:
Die neusten Nel ASA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nel ASA-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Nel ASA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




