Nemetschek blickt auf Rekordjahr zurück

Das Software-Unternehmen Nemetschek konnte im Rahmen der Präsentation der Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr das Erreichen von neuen Rekorden vermelden. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis erreichten neue Höhen. Das vierte Quartal war dabei das bisher stärkste in der Firmengeschichte.

© Nemetschek
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Als Wachstumstreiber zeigte sich dabei vor allem das Geschäft im Ausland. Dazu kamen positive Effekte aus getätigten Akquisitionen wie beispielsweise Bluebeam Software im Jahr 2014 und Solibri zum Ende des vergangenen Jahres.

Nemetschek konnte eigene Prognosen übertrumpfen

Insgesamt lag der Konzernumsatz mit 285,3 Mio. Euro 30,6% über dem des Vorjahres. Zugleich konnte Nemetschek die zuletzt erhöhte Prognose von 278 bis 282 Mio. Euro nochmals übertreffen.

Mit Umsätzen im Ausland von 189,5 Mio. Euro stieg der Anteil der Umsätze im Ausland auf 66,4% nach 60,2% im Vorjahr. Aber auch innerhalb Deutschland lag das Umsatzwachstum bei 10,1% und erreichte 95,8 Mio. Euro.

Starke Gewinnsteigerung

Trotz umfangreicher Investitionen konnte Nemetschek das EBITDA gegenüber dem Vorjahr deutlich um 22,3% auf 69,5 Mio. Euro steigern. Auch hier gelang es, die zuletzt erhöhte Prognose von 65 bis 67 Mio. Euro zu übertreffen. Die EBITDA-Marge lag bei 24,4% und damit im Rahmen der Erwartungen.

Beim Jahresüberschuss ging es von 31,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 35,9 Mio. Euro aufwärts. Damit lag das Ergebnis je Aktie bei 0,93 Euro nach 0,82 Euro im Jahr zuvor. Der bereinigte Jahresüberschuss betrug 42,8 Mio. Euro und das bereinigte Ergebnis je Aktie bei 1,11 Euro.

Stark erhöht werden konnte der operative Cashflow mit einem Plus von 47,4% auf 65,1 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote lag bei 44%.

Die Zielsetzung steht

Für das laufende Geschäftsjahr plant Nemetschek weitere Investitionen, um nachhaltig weiteres Wachstum zu generieren. Insbesondere sollen damit die weitere internationale Ausrichtung, die Vertriebsaktivitäten und die Adressierung von neuen Kundensegmenten vorangetrieben werden.

Ziel in diesem Jahr ist es, einen Konzernumsatz von 319 bis 325 Mio. Euro zu erreichen. Das entspräche gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 12 bis 14%. Beim EBITDA liegt das Ziel in der Spanne von 77 bis 80 Mio. Euro.

Die Aktie konnte derweil ihre Verluste von Anfang Februar vollständig wieder gutmachen. Damit liegt der nächste Widerstand hier bei 44 Euro. Würde dieser durchbrochen werden können, wäre bis auf 45 Euro erst einmal Luft nach oben. Damit könnte die Aktie wiederum auch einen Versuch starten, an den bis Ende Dezember laufenden Aufwärtstrend anzuknüpfen.

160331 Nemetschek

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