Nemetschek: Was war denn da los?

Auf den ersten Blick hat die Aktie des Bausoftware-Spezialisten Nemetschek in den letzten Tagen ziemliche Kapriolen geschlagen. Schaut man allerdings auf den Terminkalender der Börse, klärt sich hier einiges.

Denn der hohe Kursverlust Ende letzter Woche dürfte fast ausschließlich auf den Verfallstag am vergangenen Freitag an der Börse gehen. Da liefen Optionen und Futures auf Aktien aus, was regelmäßig für eine erhöhte Volatilität sorgt, da hier die entsprechend engagierten Anleger versuchen, die Aktien in die eine oder andere Richtung noch kurzfristig zu treiben.

Verfallstag brachte Turbulenzen

Bei Nemetschek war es nun eindeutig ein deutlich tieferes Niveau, was dazu führte, dass zeitweise auch die 50-Tage-Linie nach unten durchschlagen wurde. Dass es nun zum Wochenstart bereits wieder deutlich darüber ging, untermauert die These vom Verfallstag. Zumal Nemetschek selbst auch noch positive Meldungen absetzen konnte. So hat eine Tochterfirma neue Aufträge in Millionenhöhe hereinnehmen können.

Bald neue Rekorde?

Damit scheint geradezu vorprogrammiert zu sein, dass die Aktie ihren eingeschlagenen Erholungstrend weiter fortsetzen kann. Dabei dürfte das alte Spitzniveau bei rund 155 Euro als erstes ins Visier genommen werden. Stimmt das Börsenumfeld, dürften aber hier auch noch neue Höchstkurse in der Luft liegen. Somit könnte der Rückschlag weitere Schnäppchenjäger bei Nemetschek anlocken.

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