Netflix Aktie: Strategische Neuaufstellung
Netflix streicht mehrere Dutzend Stellen in der Produktabteilung als Teil einer strategischen Umstrukturierung unter der neu beförderten Chief Product and Technology Officer Elizabeth Stone.

- Mehrere Dutzend Positionen in Produktabteilung gestrichen
- Elizabeth Stone zur Chief Product and Technology Officer befördert
- Fokus auf agile Teamstruktur für Produktinnovationen
- Investitionen in interaktive Features und Content-Entdeckung geplant
Der Streaming-Marktführer baut seine interne Organisation um. Wenige Tage nach einer zentralen Beförderung im Top-Management kündigte Netflix an, Stellen in der Produktsparte zu streichen. Der Schritt signalisiert weniger einen finanziellen Sparzwang, sondern vielmehr eine strukturelle Anpassung an die neue Führungshierarchie unter Elizabeth Stone.
Gezielter Stellenabbau
Die Maßnahmen betreffen die Produktabteilung des Konzerns, in der rund 6.000 Mitarbeiter tätig sind. Berichten vom 12. Februar zufolge werden „mehrere Dutzend“ Positionen gestrichen. Damit beläuft sich der Abbau auf weniger als ein Prozent der Belegschaft in diesem Bereich.
Primär betroffen sind das mittlere Management sowie administrative Funktionen. Führungskräfte auf Senior-Level bleiben von den Entlassungen verschont. Netflix betonte, dass dieser Schritt nicht im Zusammenhang mit dem allgemeinen Trend zu KI-bedingten Kündigungen in der Tech-Branche steht und keine reine Kostensenkungsmaßnahme darstellt.
Neue Machtverhältnisse
Auslöser für die Reorganisation ist eine bedeutende Personalentscheidung vom 2. Februar. Elizabeth Stone, zuvor Chief Technology Officer, wurde zur „Chief Product and Technology Officer“ befördert. In dieser neu geschaffenen Rolle bündelt der Konzern die Verantwortung für Produkt, Engineering und Datenteams unter einer einzigen Führungsperspektive.
Die jetzige Strukturreform dient dazu, diese Abteilungen effizienter auf die neue Leitung auszurichten. Die Position des Chief Product Officer war seit dem Ausscheiden des Vorgängers im September des Vorjahres vakant gewesen und wird nun durch Stones erweitertes Aufgabengebiet kompensiert.
Fokus auf Innovation
Trotz der internen Anpassungen hält das Unternehmen an seinen Investitionsplänen fest. Für das Jahr 2026 steht die Verbesserung der Nutzererfahrung im Vordergrund, insbesondere durch interaktive Funktionen und neue Wege der Content-Entdeckung. Die aktuelle Umstrukturierung soll die Teams agiler machen, um diese Produktziele und den weiteren Ausbau der Bibliothek effizient umzusetzen.
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