Neuzugang im MDAX

Wie die Deutsche Börse bekannt gab steigen Innogy und Uniper zum 19. Dezember in den MDAX auf. Die Töchter von RWE und E.On ersetzen dort die Aktien von Rhön-Klinikum und DMG Mori. Dies geschieht über die sogenannte Fast-Entry-Regelung. Denn beide Werte qualifizieren sich hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung und ihres Orderbuch-Umsatzes  für eine Aufnahme in den MDAX.

© Fotolia / XtravaganT
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Die Fast-Entry-Regelung besagt, dass Unternehmen in einen Index, hier den MDAX, aufgenommen werden, wenn sie sich nach der Marktkapitalisierung und dem Börsenumsatz mindestens auf Rang 45 befinden. Dafür ist zum Dezember-Termin die Rangliste aus November herangezogen worden.

In der Oktober-Rangliste lag z.B. Uniper nach der Marktkapitalisierung noch auf Platz 61 und nach dem Börsenumsatz auf Rang 48 und hätte keine Chance auf einen MDAX-Platz bekommen. Innogy tauchten in der Liste sogar noch gar nicht auf, weil die Aktie am 7. Oktober überhaupt erstmals gehandelt wurde.

Die beiden MDAX-Aussteiger Rhön-Klinikum und der DMG Mori werden künftig im SDAX gehandelt, in dem sie Leifheit und Ferratum ersetzen. In den TecDAX wird derweil Medigene aufgenommen, die die Aixtron-Aktien verdrängen.

Diesen Schritt begründete die Deutsche Börse mit der Fast-Exit-Regel, da Aixtron hinsichtlich der Marktkapitalisierung die Kriterien für einen Verbleib im TecDAX nicht mehr erfüllt. Im DAX ergeben sich indes keine Änderungen. Der nächste Termin für die planmäßige Überprüfung der Aktienindizes ist der 3. März 2017.

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