Newmont Aktie: Investitionsschub

Newmont investiert 800 Millionen Dollar, um die Laufzeit seiner argentinischen Cerro-Negro-Mine zu verlängern. Die Investition erfolgt vor dem Hintergrund starker Quartalszahlen und laufender Aktienrückkäufe.

Die Kernpunkte:
  • Massive Investition zur Verlängerung der Minenlaufzeit
  • Starker Quartalsgewinn übertrifft Markterwartungen
  • Aktives Aktienrückkaufprogramm läuft weiter
  • Fokus auf Ausbau bestehender Kernassets

Newmont greift in Argentinien tief in die Tasche. Rund 800 Millionen Dollar sollen in die Mine Cerro Negro fließen – mit einem klaren Ziel: Die Laufzeit des wichtigen Standorts soll über 2035 hinaus verlängert werden. Was steckt hinter diesem Schritt und wie passt er zur jüngsten Strategie in der Region?

800 Millionen Dollar für Cerro Negro

Im Fokus steht die Wiederaufnahme und Ausweitung des Projekts „Cerro Negro Expansion 1“ (CNE1). Argentiniens Wirtschaftsminister Luis Caputo bestätigte die Investition und stellte vor allem die erwarteten Effekte heraus: mehr Sicherheit im Betrieb, zusätzliche Jobs und Impulse für die regionale Entwicklung.

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Für Newmont ist das zugleich ein Signal der langfristigen Bindung an das Südamerika-Geschäft. Und es wird als Vertrauensbeweis in den argentinischen Bergbausektor gewertet.

Portfolio-Feinschliff in der Nachbarschaft

Die Milliardenpläne kommen nicht isoliert. Bereits im April 2025 hatte die Newmont-Tochter Oroplata S.A. eine Optionsvereinbarung für das Explorationsprojekt Boleadora beendet. Damit ging die Kontrolle über das 55.000 Hektar große Gebiet zurück an Magna Terra Minerals.

Das Areal liegt rund 17 Kilometer von Cerro Negro entfernt. Newmont hatte dort über mehrere Jahre exploriert und eine größere Zone mit auffälligen Edelmetall- und sogenannten Pathfinder-Elementen identifiziert. Der Rückzug zeigt: Statt weiter in nahegelegene Frühphasen-Exploration zu investieren, liegt der Schwerpunkt nun klar auf dem Ausbau eines bestehenden Kern-Assets.

Rückenwind aus Zahlen und Kapitalrückfluss

Finanziell kommt der Vorstoß aus einer komfortablen Ausgangslage. Für das vierte Quartal 2025 meldete Newmont einen Gewinn je Aktie von 2,52 Dollar und lag damit deutlich über den Markterwartungen.

Parallel läuft das Programm zur Rückgabe von Kapital an Aktionäre weiter: Zwischen Oktober und Dezember 2025 kaufte Newmont knapp 4,9 Millionen Aktien für rund 427,18 Millionen Dollar zurück. Bis Mitte Februar 2026 summierten sich die Rückkäufe im laufenden Plan auf über 6,34 Millionen Aktien im Wert von 548,18 Millionen Dollar. Für 2026 stellt das Unternehmen All-in Sustaining Costs (AISC) von rund 1.680 Dollar je Unze in Aussicht.

Am Markt zeigt sich die Aktie derweil stabil: Heute notiert sie bei 105,56 Euro und liegt damit nahe am Vortagesschluss.

In den kommenden Monaten dürfte entscheidend sein, wie zügig CNE1 operativ vorankommt und ob Newmont seine Kostenprognose von rund 1.680 Dollar AISC je Unze im laufenden Jahr einhalten kann – denn genau daran wird sich messen lassen, wie tragfähig die Laufzeitverlängerung von Cerro Negro wirtschaftlich ist.

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