Newmont Aktie: Rally abgewürgt!
Die Newmont-Aktie verliert deutlich, nachdem eine geopolitische Entspannung den Goldpreis gedrückt hat. Gleichzeitig kündigt der Minenkonzern für 2026 höhere Förderkosten und eine geringere Produktion an.

- Goldpreis fällt nach Entspannung im Persischen Golf
- Newmont erwartet deutlich steigende Förderkosten
- Produktionsprognose für 2026 wird gesenkt
- Quartalszahlen am 23. April 2026 erwartet
Die geopolitische Entspannung im Persischen Golf drückt den Goldpreis. Das spürt auch der Minengigant Newmont. Die Aktie beendet abrupt ihren dreiwöchigen Aufwärtstrend. Anleger nehmen kurz vor den anstehenden Quartalszahlen Gewinne mit.
Die US-Regierung hat ihre Seeblockade präzisiert. Sie gilt nur für iranische Häfen. Damit bleibt die wichtige Straße von Hormus für den restlichen Ölverkehr offen. Die Folge: Die Nachfrage nach dem sicheren Hafen Gold sinkt. Ein Preisrückgang von rund einem Prozent beim Edelmetall schickte die Newmont-Papiere am Montag direkt um drei Prozent in die Tiefe. Heute setzt sich der Druck mit einem Minus von 1,54 Prozent auf 99,54 Euro fort.
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Steigende Kosten belasten den Ausblick
Neben dem schwächeren Goldpreis rücken die internen Herausforderungen in den Fokus. Newmont rechnet für 2026 mit deutlich höheren Förderkosten. Die sogenannten All-in Sustaining Costs sollen von 1.358 auf 1.680 US-Dollar pro Unze steigen. Parallel dazu sinkt die erwartete Produktion auf 5,3 Millionen Unzen.
Das Management begründet diesen Rückgang mit geplanten Übergangsphasen in wichtigen Minen wie Boddington in Australien. Dort muss zunächst taubes Gestein abgetragen werden, um 2027 an höherwertiges Erz zu gelangen. Auch an den Standorten Peñasquito und Cadia drosseln Umbauarbeiten vorübergehend die Fördermengen.
Starke Basis trifft auf hohe Erwartungen
In wenigen Tagen präsentiert der Konzern seine Ergebnisse für das erste Quartal. Die finanzielle Basis aus dem Vorjahr ist enorm stark. 2025 erwirtschaftete Newmont einen Rekord-Cashflow von 7,3 Milliarden US-Dollar. Analysten blicken nun gespannt auf die kommenden Datenpunkte:
- Termin Quartalszahlen: 23. April 2026
- Konsensschätzung Gewinn (Q1): 2,02 US-Dollar je Aktie
- Konsensschätzung Gewinn (Gesamtjahr): 8,96 US-Dollar je Aktie
- Aktuelle Quartalsdividende: 0,26 US-Dollar
Langfristig stützt sich der Konzern auf die branchenweit größten Reserven von über 130 Millionen Unzen. Der Fokus liegt klar auf profitablen Tier-1-Minen in stabilen Regionen. Der anstehende Quartalsbericht am 23. April liefert die nächsten harten Fakten. Dann muss das Management beweisen, ob die operativen Fortschritte die steigenden Kosten im aktuellen Marktumfeld kompensieren.
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