Newmont Aktie: Rückenwind
Newmont profitiert von der historischen Goldpreisrally und der Fokussierung auf Kernminen nach der Newcrest-Übernahme. Die kommenden Jahreszahlen zeigen, ob sich der Rückenwind in den Ergebnissen niederschlägt.

- Goldpreis mit stärkstem Monatslauf seit Jahrzehnten
- Strategische Fokussierung auf profitabelste Minen
- Quartalszahlen am 19. Februar als nächster Test
- Einziger Goldproduzent im S&P-500 Index
Gold läuft so heiß wie lange nicht – und Newmont steht plötzlich wieder im Rampenlicht. Der Konzern profitiert gleich doppelt: von Rekordpreisen beim Edelmetall und von der eigenen Strategie, das Portfolio nach der Newcrest-Übernahme zu straffen. Doch wie viel davon kann das Unternehmen in harte Zahlen ummünzen?
Goldpreis als Treiber
Im Januar hat Gold laut Reuters den stärksten Monatslauf seit den 1980ern hingelegt. Der Spotpreis markierte am 29. Januar ein Rekordhoch, bevor Gewinnmitnahmen die Notierung wieder etwas zurückholten. Unterm Strich blieb dennoch ein kräftiges Plus im Monat.
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Hinter der Rally steht ein Mix aus mehreren Faktoren:
– Geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheit erhöhen die Nachfrage nach „sicheren Häfen“.
– Zentralbanken kauften 2025 so viel Gold wie nie zuvor (inklusive OTC-Transaktionen erstmals über 5.000 Tonnen).
– Kapitalzuflüsse in Goldprodukte: Bestände des SPDR Gold Trust stiegen auf ein fast vierjähriges Hoch.
– Währungseffekte: Ein schwächerer US-Dollar stützt Edelmetalle.
Passend dazu hat UBS am 29. Januar das Goldpreisziel für die ersten drei Quartale 2026 laut Yahoo Finance auf 6.200 US-Dollar je Unze angehoben (zuvor 5.000 US-Dollar). Das zeigt, wie optimistisch große Häuser die Lage inzwischen einschätzen.
Strategie nach Newcrest
Newmont arbeitet parallel daran, sich nach der Newcrest-Übernahme schlanker aufzustellen. Auf der AME Roundup-Konferenz in Vancouver (Ende Januar) gab es operative Updates: Der Fokus liegt auf Tier-1-Assets, dazu sollen nicht zum Kerngeschäft gehörende Minen veräußert werden. In einem Umfeld hoher Goldpreise kann so eine Fokussierung entscheidend sein – weil Kapital und Management-Aufmerksamkeit stärker auf die profitabelsten Anlagen gelenkt werden.
Ein weiterer Punkt: Newmont ist laut Quelltext der einzige Goldproduzent im S&P-500. Für institutionelle Investoren kann das die Aktie zu einem naheliegenden „Einstiegstor“ in das Thema Edelmetalle machen.
Quartalszahlen: Darauf kommt es an
Der nächste Härtetest folgt schon bald: Newmont legt die Zahlen für Q4 und das Gesamtjahr 2025 am Donnerstag, 19. Februar 2026, nach US-Börsenschluss vor. Danach findet eine Telefonkonferenz um 17:30 Uhr US-Ostküstenzeit statt.
Im Fokus stehen dabei vor allem:
– Produktion und All-in Sustaining Costs (Gesamtkosten je Unze)
– Fortschritte bei der Integration von Newcrest
– Updates zu geplanten Verkäufen von Randaktivitäten
– Ausblick 2026 und Pläne zur Kapitalverwendung
Beim Kurs war zuletzt Bewegung drin: Am Freitag schloss die Aktie bei 119,50 US-Dollar, ein Tagesminus von 5,49%.
Im Kalender ist der 19. Februar damit die entscheidende Marke: Dann wird sichtbar, ob der Rückenwind vom Goldmarkt und die Portfolio-Strategie bereits messbar in Kosten, Cashflow und den Ausblick für 2026 durchschlagen.
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