Newmont Mining Aktie: Ein weiterer Erfolgsschritt
Der Goldproduzent Newmont steht vor Quartalszahlen mit hohen Erwartungen. Der hohe Goldpreis stützt die Margen, doch operative Probleme könnten den Cashflow belasten.

- Analysten erwarten nahezu verdoppelten Gewinn je Aktie
- Hoher Goldpreis bietet starken Hebel für Cashflow
- Operative Probleme in Minen belasten Quartalsergebnis
- Aktie hat sich im Jahresverlauf mehr als verdoppelt
Vier Quartale in Folge hat Newmont die Erwartungen der Analysten übertroffen. Am 23. April, nach US-Börsenschluss, folgt der nächste Test — und die Messlatte liegt diesmal besonders hoch.
Konsens erwartet nahezu verdoppelten Gewinn
Der Markt rechnet für das erste Quartal 2026 mit einem Ergebnis je Aktie, das sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu verdoppelt. Zuletzt, im vierten Quartal 2025, hatte Newmont mit 2,52 Dollar je Aktie die Konsensschätzung von 1,94 Dollar um knapp 30 Prozent übertroffen. Die Erwartungshaltung ist entsprechend hoch — was den Spielraum für Enttäuschungen eng macht.
Der Goldpreis liefert dafür das nötige Fundament. Mit rund 4.782 Dollar je Unze notiert das Metall trotz kurzfristiger Schwankungen — ausgelöst durch neue geopolitische Spannungen rund um die Straße von Hormus — auf einem Niveau, das Newmonts Margen massiv stützt. Die prognostizierten Gesamtförderkosten (AISC) für 2026 liegen bei 1.680 Dollar je Unze. Bei einem Goldpreis deutlich über 4.000 Dollar ergibt sich daraus ein außergewöhnlicher Hebel auf den freien Cashflow.
Die Newmont-Aktie spiegelt diese Erwartungen wider: Im Jahresvergleich hat sie sich mehr als verdoppelt, die Zwölf-Monats-Performance liegt bei über 100 Prozent. Aktuell notiert das Papier bei rund 97 Euro, rund 12 Prozent unterhalb des 52-Wochen-Hochs.
Operative Stolpersteine trotz Goldpreisrückenwind
2026 ist für Newmont ein Übergangsjahr. Nach dem Verkauf von sechs kleineren, kostenintensiveren Minen und strategischen Anpassungen an Kernstandorten peilt das Unternehmen einen Goldabsatz von rund 5,3 Millionen Unzen an.
Auf der Kostenseite gibt es jedoch Belastungen. Ein Todesfall und unterbrochene Schachtarbeiten in der Tanami-Mine, ungelöste Betriebsprobleme beim Nevada-Gold-Mines-Joint-Venture sowie hohe Steuerzahlungen dürften den Cashflow im ersten Quartal belasten. Hinzu kommt Druck durch den Kupferpreis, der im März seinen schlechtesten Monat seit über einem Jahr verzeichnete — das trifft Standorte wie Boddington und Tanami direkt.
Kapitalrückflüsse und Jahresziel
Im Gesamtjahr 2025 schüttete Newmont 3,4 Milliarden Dollar über Dividenden und Aktienrückkäufe aus. Die Dividende wurde um vier Prozent auf 0,26 Dollar je Aktie angehoben, bei einer Ausschüttungsquote von rund 16 Prozent — was erheblichen Spielraum für weitere Erhöhungen lässt. Für Aktienrückkäufe hat der Vorstand weitere 2,4 Milliarden Dollar genehmigt.
Für das Gesamtjahr 2026 zeichnet sich ein ambitioniertes Bild: Sollte der durchschnittlich erzielte Goldpreis bei mindestens 4.500 Dollar je Unze liegen, könnte das Nettoergebnis auf rund 14,9 Milliarden Dollar steigen — mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Ob die operativen Hürden des ersten Quartals diesen Pfad gefährden, zeigt sich am 23. April ab 23:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
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