Newmont Mining Aktie: Goldman-Rückenwind?

Goldman Sachs verweist auf Newmonts Bewertung und Kostenentwicklung; im dritten Quartal erzielte der Konzern 2,3 Milliarden US-Dollar Nettogewinn.

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Die Kernpunkte:
  • Goldman Sachs bewertet Newmont mit Kaufen
  • AISC-Prognose für 2026 auf 1.520 US-Dollar gesenkt
  • Drittes Quartal: 1,9 Milliarden US-Dollar freier Cashflow
  • Führungskräfte verkauften Aktien am offenen Markt

Medienberichten vom Freitag zufolge bewertet Goldman Sachs Newmont mit Kaufen und verweist dabei auf die attraktive Bewertung sowie die jüngste Kostenentwicklung. Der Bericht beschreibt keine neue Änderung der Einstufung. Die Newmont-Aktie stieg am Freitag um 1,9%.

Niedrigere Kostenprognose als Hintergrund

Newmont hatte vor rund zwei Wochen mit den Quartalszahlen die Prognose für die gesamten nachhaltigen Goldförderkosten, kurz AISC, gesenkt. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Unternehmen US$1.520 je Unze statt zuvor US$1.680.

Für das dritte Quartal 2026 meldete Newmont einen bereinigten Nettogewinn von US$2,3 Milliarden. Je verwässerter Aktie entsprach das US$2,20.

Der freie Cashflow erreichte im selben Berichtszeitraum US$1,9 Milliarden. Die zurechenbare Goldproduktion belief sich auf 1,3 Millionen Unzen. Bei der Veröffentlichung vor rund zwei Wochen erklärte Newmont außerdem, die Jahresproduktionsprognose von 5,3 Millionen zurechenbaren Goldunzen weiterhin erreichen zu wollen.

Goldmarkt liefert zusätzlichen Rückenwind

Am Mittwoch stiegen die Aktien von Newmont und Barrick jeweils um mehr als 5%, während Gold etwa 3% gewann. Reuters führte den Goldpreisanstieg auf einen schwächeren Dollar zurück, nachdem die Demokraten bei den US-Zwischenwahlen beide Parlamentskammern gewonnen hatten.

Auch am Donnerstag erhielt Gold Medienberichten zufolge Unterstützung durch den schwächeren Dollar und sinkende Renditen amerikanischer Staatsanleihen. Niedrigere Ölpreise dämpften zugleich Inflationssorgen und lieferten dem Goldsektor Rückenwind.

Daneben meldeten Pflichtmitteilungen Aktienverkäufe aus der Unternehmensführung vom 2. November. Vorstandschefin Natascha Viljoen verkaufte 3.882 Newmont-Aktien, Peter Toth veräußerte 3.000 Stück. Beide Verkäufe erfolgten am offenen Markt im Rahmen von Handelsplänen nach Regel 10b5-1.

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