Newmont Mining Aktie: Marktprognosen abwarten
Die Newmont-Aktie verzeichnet einen der stärksten Tagesverluste seit 2024, nachdem die US-Notenbank eine restriktivere Zinspolitik signalisierte und Inflationssorgen den Goldpreis belasten.

- Fed signalisiert nur eine Zinssenkung für 2026
- Aktie verliert rund acht Prozent an einem Tag
- Optionsmarkt zeigt erhöhten Absicherungsbedarf
- Solide Quartalszahlen als operatives Gegengewicht
Die US-Notenbank hat gesprochen – und Newmont-Aktionäre zahlen die Rechnung. Nach dem Fed-Entscheid vom Mittwoch, die Zinsen unverändert zu lassen und für 2026 nur noch eine einzige Zinssenkung in Aussicht zu stellen, geraten Goldminen-Aktien unter erheblichen Druck. Newmont verbucht heute einen der stärksten Tagesverluste seit April 2024.
Fed-Signal belastet den Goldpreis
Der Kern des Problems liegt in der veränderten Zinsperspektive. Noch zu Jahresbeginn hatten Marktteilnehmer mehrere Zinssenkungen im Laufe des Jahres eingepreist. Diese Erwartung ist inzwischen weitgehend verflogen. Fed-Chef Powell machte deutlich, dass Zinssenkungen erst bei messbaren Fortschritten bei der Inflation in Frage kommen.
Zusätzlichen Druck erzeugte der US-Erzeugerpreisindex für Februar, der sowohl auf Monats- als auch auf Jahresbasis stärker als erwartet ausfiel. Ein stärkerer Dollar und anhaltende Inflationssorgen machen Gold als Anlage weniger attraktiv – und damit auch die Aktien der Goldproduzenten.
Die Newmont-Aktie handelt heute rund 8 Prozent im Minus und ist damit wieder ins negative Terrain für das laufende Jahr gerutscht.
Optionsmarkt signalisiert Absicherungsbedarf
Bemerkenswert ist die Reaktion im Optionsmarkt: Bis zum frühen Handelsverlauf wurden bereits 3.431 Put-Kontrakte gehandelt – doppelt so viele wie zu diesem Zeitpunkt üblich. Der meistgehandelte Kontrakt ist der März-100er-Put. Das deutlich erhöhte Put-Volumen zeigt, dass Trader aktiv Absicherungspositionen aufbauen.
Hinzu kommt eine Insider-Meldung, die kurz vor dem Kursrückgang eingereicht wurde: David James Fry, Group Head Projects & Studies, verkaufte am 16. März 18.394 Aktien zu einem Durchschnittspreis von 111,45 US-Dollar. Die Aktien stammten aus drei Restricted-Stock-Vesting-Ereignissen Ende Februar. Die Pflichtmitteilung hält ausdrücklich fest, dass dem Verkäufer keine nichtöffentlichen negativen Informationen über das Unternehmen bekannt waren.
Starke Fundamentaldaten als Gegengewicht
Trotz des heutigen Kursrückgangs bleibt die operative Basis solide. Im vierten Quartal 2025 erzielte Newmont einen Gewinn je Aktie von 2,52 US-Dollar – rund 30 Prozent über den Analystenerwartungen von 1,94 US-Dollar. Der Umsatz von 6,82 Milliarden US-Dollar übertraf den Konsens um fast 13 Prozent und lag 20,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Es war das fünfte Quartal in Folge mit einer Gewinnüberraschung.
Die operative Marge von 46,9 Prozent und eine Nettomarge von 33,4 Prozent belegen, dass das Unternehmen die hohen Goldpreise der vergangenen Monate effizient in Gewinne umgewandelt hat. 18 von Newmont beobachtende Analysten empfehlen die Aktie mit Kaufen, das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel liegt bei 141,67 US-Dollar.
Am 23. April 2026 legt Newmont die nächsten Quartalszahlen vor – dann wird sich zeigen, ob die jüngste Goldpreisschwäche bereits Spuren in der Gewinnentwicklung hinterlassen hat.
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