NextSource Materials Aktie: Sparkurs eingeleitet
NextSource Materials stellt die Produktion im Flaggschiff-Projekt Molo auf Kampagnen-Betrieb um, um Mittel für die größere Phase 2 zu schonen. Die Aktie verzeichnet deutliche Kursverluste.

- Produktion in Madagaskar auf Kampagnen-Betrieb umgestellt
- Finanzierung für industrielle Skalierung der Phase 2 priorisiert
- Vertikale Integration mit Anodenanlage in den VAE vorangetrieben
- Aktie verliert über zehn Prozent an einem Handelstag
NextSource Materials schaltet bei seinem Flaggschiff-Projekt Molo in Madagaskar einen Gang zurück. Das Unternehmen stellt die Produktion der ersten Phase auf einen Kampagnen-Betrieb um, um Kapital für die deutlich größere Expansion zu sichern.
Fokus auf Phase 2
Die Entscheidung für den Kampagnen-Betrieb in Madagaskar ist ein strategischer Kniff. Das Management will Barmittel schonen und die Erkenntnisse aus dem bisherigen Betrieb direkt in die aktualisierte Machbarkeitsstudie für Phase 2 einfließen lassen. Ziel bleibt die industrielle Skalierung des Standorts, während die aktuelle SuperFlake-Konzentrat-Produktion vorerst gedrosselt wird.
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Neben der operativen Neuausrichtung gab es personelle Veränderungen an der Spitze. Anfang März kündigte das Unternehmen einen Wechsel auf dem Posten des Chief Financial Officer an. Diese personelle Weichenstellung erfolgt in einer Phase, in der die Finanzplanung für die teure Phase 2 der Molo-Mine absolute Priorität genießt.
Die Anoden-Strategie
Zeitgleich treibt das Unternehmen seine vertikale Integration voran. Im Fokus steht die geplante Anlage für Batterieanoden (BAF) in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Ein wichtiger Baustein ist hier die verlängerte Abnahmevereinbarung mit Mitsubishi Chemical.
Um die Rohstoffversorgung für die Anlage in den VAE abzusichern, hat sich NextSource zudem Lieferungen von Syrah Resources gesichert. Diese natürlichen Graphit-Feinteile dienen als zusätzliches Ausgangsmaterial für die Veredelung zu beschichtetem und gereinigtem Graphit für die Automobilindustrie.
Kapital und Kursdruck
Die finanzielle Basis für diese Pläne legte eine Privatplatzierung im Februar, die rund 25 Millionen Kanadische Dollar einbrachte. Ein Teil dieser Mittel fließt direkt in die technische Überarbeitung des Molo-Berichts. An der Börse reagierte das Papier zuletzt empfindlich.
Am Donnerstag verlor die Aktie über zehn Prozent an Wert und notiert aktuell bei 0,17 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus damit auf rund 22 Prozent.
Dieser Abwärtstrend spiegelt die allgemeine Unsicherheit im Sektor der Batteriematerialien wider. Investoren bewerten die Verzögerungen und den Strategiewechsel hin zur Kampagnen-Produktion derzeit kritisch, auch wenn dies langfristig die Liquidität sichern soll.
Die Volatilität liegt bei 72 Prozent, während der Relative-Stärke-Index mit einem Wert von 80 eine technisch überhitzte Situation signalisiert. Der Kursabstand zum Jahreshöchstwert beträgt mittlerweile mehr als 50 Prozent. Die aktualisierte Machbarkeitsstudie für Molo Phase 2 liefert demnächst die Datenbasis für das tatsächliche Tempo beim Kapazitätsaufbau.
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