Nexus Uranium Aktie: 50 Bohrlöcher bis 210 Meter Tiefe
Die öffentliche Anhörung zum Chord-Projekt läuft. Der Aktienkurs des Unternehmens liegt deutlich unter dem Jahreshoch.

- Öffentliche Anhörung zum Explorationspermit
- Starke Opposition von Anwohnern
- Entscheidung über Bundesgenehmigung im Juni
- Aktie verliert seit Jahresbeginn stark an Wert
Fünf Tage, ein Bürgerhaus in Hot Springs und eine Genehmigung, die über den Start des ersten Bohrprogramms entscheidet— für Nexus Uranium läuft gerade eine der wichtigsten regulatorischen Wochen der Unternehmensgeschichte.
Der South Dakota Board of Minerals and Environment hat am Montag die öffentliche Anhörung zum Explorationspermit für das Chord-Projekt eröffnet. Das Projekt liegt rund elf Kilometer nördlich von Edgemont auf staatlichem Land. Nexus Uranium plant dort bis zu 50 Bohrlöcher auf eine Tiefe von etwa 210 Metern— ein klassisches Erstbohrprogramm, das die Ressourcenbasis belegen soll.
Stundenlange Opposition am ersten Tag
Der Auftakt verlief alles andere als reibungslos. Lokale Anwohner und Umweltgruppen dominierten den ersten Verhandlungstag mit stundenlangen Gegentestimonialen. Im Mittelpunkt: mögliche Auswirkungen auf das Craven Canyon-Gebiet und die Wasserversorgung durch lokale Grundwasserleiter.
Das süddakota-ische Recht gibt dem Board ausdrücklich das Recht, ein Uranexplorationspermit zu verweigern, wenn negative Auswirkungen auf historische, archäologische oder Freizeitaspekte die Vorteile überwiegen. Das ist keine Formalität— das ist ein echter Hebel für die Opposition. Nexus Uranium hält dagegen: Alle Vorbereitungsschritte seien abgeschlossen, eine Gefährdung des Canyons oder der Wasserressourcen sei nicht zu erwarten.
Zwei Behörden, zwei Uhren
Die staatliche Anhörung ist nur eine Seite der Gleichung. Ein Teil des Chord-Projekts liegt auf Bundesland, das der U.S. Forest Service verwaltet. Dessen Entscheidung über den bundesstaatlichen Genehmigungsanteil wird für Juni 2026 erwartet— parallel zur laufenden Anhörung.
Nexus Uranium hatte angekündigt, das vollständig finanzierte Erstbohrprogramm im Sommer 2026 starten zu wollen, sofern alle Genehmigungen vorliegen. Erteilt der Board nach der Anhörung grünes Licht, schreibt das süddakotanische Recht vor, dass die Permits innerhalb von 30 Tagen nach der Entscheidung ausgestellt werden müssen. Das Zeitfenster für einen Sommerstart bleibt damit eng, aber rechnerisch noch offen.
Kurs weit unter Jahreshoch
An der Börse spiegelt sich die Unsicherheit wider. Die Aktie notiert bei rund 0,57 Euro und hat seit Jahresbeginn mehr als die Hälfte ihres Wertes verloren— das Januarhoch von 1,83 Euro liegt in weiter Ferne. Das Chord-Projekt ist dabei kein isoliertes Asset: Nexus Uranium positioniert sich mit einem Portfolio amerikanischer Uranprojekte, darunter hochgradige Ziele im Arizona Strip, als Zulieferer für den wachsenden Strombedarf von Rechenzentren und KI-Infrastruktur.
Ob diese Positionierung trägt, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Noch bis Freitag läuft die Anhörung in Hot Springs— danach liegt der Ball beim Board.
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