Nexus Uranium Aktie: Chord-Anhörung 18.–22. Mai
Nexus Uranium steht vor entscheidender Anhörung zum Chord-Projekt, während die Aktie weiter unter Druck bleibt und eine neue Finanzierungsfazilität für Exploration genutzt wird.

- Anhörung zur Chord-Genehmigung ab Montag
- Aktie verliert seit Jahresbeginn über 50 Prozent
- Neue ATM-Fazilität über 10 Mio. CAD
- Geplantes Bohrprogramm mit bis zu 38 Löchern
Nexus Uranium geht mit schwachem Kurs in eine wichtige Woche. Ab Montag verhandelt die Bergbaubehörde in South Dakota über den Antrag für das Chord-Projekt. Parallel hat sich das Unternehmen frisches Kapital über eine neue Aktienfazilität organisiert. Für einen kleinen Explorer ist diese Kombination heikel: Genehmigung, Bohrprogramm und Finanzierung hängen eng zusammen.
Aktie bleibt unter Druck
Die Aktie schloss am Freitag bei 0,58 Euro und verlor im Tagesverlauf 0,34 Prozent. Auf Sicht von sieben Tagen steht ein Minus von 4,92 Prozent.
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Seit Jahresanfang summiert sich der Rückgang auf 53,04 Prozent. Der Kurs liegt auch unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 0,65 Euro. Das zeigt: Der Markt preist weiter Risiko ein, obwohl der wichtigste operative Termin nun sehr nah ist.
Neue Aktienfazilität soll Exploration finanzieren
Im März schloss Nexus eine Vereinbarung mit Haywood Securities. Über eine At-the-Market-Fazilität kann das Unternehmen Stammaktien im Gesamtwert von bis zu 10 Mio. kanadischen Dollar verkaufen.
Das ist keine klassische Kapitalerhöhung zu einem festen Preis. Bei einer ATM-Struktur verkauft ein Unternehmen Aktien schrittweise am Markt. Der Vorteil liegt in der Flexibilität. Der Nachteil ist klar: Neue Aktien können bestehende Anteilseigner verwässern.
Die Nettoerlöse will Nexus vor allem für Exploration nutzen. Im Mittelpunkt stehen das Chord-Projekt in South Dakota und das South-Pass-Projekt. Kurz zuvor hatte Jordan Carroll den Verwaltungsrat verlassen, um andere Aufgaben zu verfolgen.
Die Finanzierung kommt nicht aus einer Position hoher Ertragskraft. Für das Geschäftsjahr bis Ende November meldete Nexus einen Nettoverlust von 13,04 Mio. kanadischen Dollar. Außerdem vereinbarte das Unternehmen die Begleichung von Schulden über 81.000 kanadische Dollar, um Barmittel zu schonen und Verbindlichkeiten zu senken.
Chord-Anhörung wird zum nächsten Test
Die Anhörung vor dem South Dakota Board of Minerals and Environment läuft vom 18. bis 22. Mai. Es geht um den Antrag EXNI 453 für Explorationsbohrungen auf dem Chord-Projekt.
Dieser Termin bildet den letzten Schritt im Genehmigungsprozess des Bundesstaats. Bei einer positiven Entscheidung müssten die Genehmigungen innerhalb von 30 Tagen erteilt werden. Nexus plant danach ein erstes vollständig finanziertes Bohrprogramm im Sommer.
Das Programm soll bis zu 38 Bohrlöcher umfassen. Die geplante Tiefe reicht bis 700 Fuß. Zur fachlichen Unterstützung berief Nexus Mark Hollenbeck in den Beirat, der mehr als 30 Jahre Erfahrung bei ISR-Genehmigungen mitbringt.
Nexus hat sein Portfolio zuletzt breiter aufgestellt. Anfang April schloss das Unternehmen die Akquisition des Arizona-Strip-Projekts ab und übernahm 38 Claims in Mohave County. In South Dakota wuchs die Landposition nach weiteren Zukäufen auf rund 6.380 Acres.
Der Uranmarkt liefert dem Unternehmen Rückenwind in der Erzählung. Nexus verweist auf ein jährliches Angebotsdefizit von rund 50 Mio. Pfund, steigende Nachfrage bis 2030 und zusätzlichen Strombedarf durch KI-Rechenzentren. Am Montag zählt nun weniger die Makro-Story als der konkrete Fortschritt in South Dakota: Ein positiver Bescheid würde den Weg für das Sommerprogramm öffnen; eine Verzögerung träfe ein Unternehmen, das den Kapitalmarkt bereits für Exploration anzapft.
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