Nike Aktie: Analystenimpuls

Die Nike-Aktie erhält eine Top-Pick-Empfehlung von Jefferies und einen Insiderkauf, nachdem sie im Vorjahr unterdurchschnittlich performte. Der Turnaround steht vor der Bewährungsprobe mit dem nächsten Quartalsbericht.

Die Kernpunkte:
  • Jefferies ernennt Nike zum Top Pick für 2026
  • Aufsichtsratsmitglied kauft größeres Aktienpaket
  • Gemischte Quartalszahlen mit Umsatzplus von 1%
  • Nächster Bericht im März als entscheidender Test

Nike startet mit einem positiven Impuls in den Handelstag. Eine Kaufempfehlung von Jefferies und ein Insiderkauf sorgen vorbörslich für frischen Rückenwind – nach einem Jahr mit klarer Underperformance. Entscheidend wird nun, ob sich diese Signale auch in den kommenden Quartalszahlen widerspiegeln.

Jefferies wird deutlich optimistischer

Jefferies hat die Nike-Aktie gestern zu einem „Top Pick“ für dieses Jahr erklärt. Die Analysten rechnen mit nachlassendem Gegenwind in China und besseren Verkäufen in anderen Regionen. Beides soll die Ergebnisentwicklung in den kommenden Quartalen stützen.

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Unterstützung erhält diese Einschätzung durch Insideraktivität. Aufsichtsratsmitglied Timothy D. Cook hat jüngst ein größeres Aktienpaket zugekauft. Solche Käufe werden häufig als Vertrauenssignal in die künftige Geschäftsentwicklung gewertet.

Im Analystenkonsens bleibt das Bild dagegen verhaltener. Insgesamt 38 Analysten stufen den Titel im Schnitt mit „Moderate Buy“ ein. Zuvor hatten vor allem gesenkte Gewinnschätzungen und ein gemischtes Bild bei institutionellen Investoren für Zurückhaltung gesorgt. Belastungsfaktoren sind dabei der intensive Wettbewerb im Sportartikelmarkt und höhere Zölle.

Stichpunkte zur aktuellen Lage:

  • Jefferies erklärt Nike zum „Top Pick“ für 2026
  • Insiderkauf durch Director Timothy D. Cook
  • Analystenkonsens: „Moderate Buy“ von 38 Analysten
  • Wettbewerb und Zölle bleiben zentrale Risiken

Turnaround mit gemischter Zwischenbilanz

Nike arbeitet weiter an einem umfangreichen Turnaround-Programm, das Marke und Produktinnovation wieder stärker in den Vordergrund rücken soll. Im vergangenen Jahr geriet die Aktie unter Druck, unter anderem wegen Anpassungen in der Direct-to-Consumer-Strategie und schwächerer Nachfrage in wichtigen Auslandsmärkten, vor allem in China.

Der letzte Quartalsbericht zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (per 30. November 2025) zeigte ein gemischtes Bild:

  • Gesamtumsatz: +1 % im Jahresvergleich
  • Nike Direct (Online und eigene Stores): –8 %
  • Wholesale-Geschäft: +8 %

Damit verlagert sich die Dynamik klar in Richtung Großhandelskanal, während der direkt gesteuerte Vertrieb schwächelt. Analysten erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2026 einen Rückgang des Gewinns je Aktie, was den Druck auf den laufenden Umbau unterstreicht.

Ausblick auf die nächsten Monate

Im Mittelpunkt steht nun, ob Nikes Fokus auf sportgetriebene Innovation ausreicht, um die Zurückhaltung der Konsumenten weltweit auszugleichen. Der nächste wichtige Termin ist der Quartalsbericht zum dritten Geschäftsquartal 2026, der im März erwartet wird. Dann muss das Management greifbare Fortschritte beim Turnaround und eine Verbesserung der Ertragslage zeigen, um den optimistischeren Stimmen im Analystenlager Rückenwind zu geben. Für das folgende Geschäftsjahr signalisiert der aktuelle Konsens wieder Wachstum beim Gewinn je Aktie.

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